29.06.2006, 00:00 Uhr

MIT DEMSELBEN EINSATZ WIE ROMAN WALLNER AUF UNSEREM BILD KÄMPFTE AM...

Mit demselben Einsatz wie Roman Wallner auf unserem Bild kämpfte am...

Mit demselben Einsatz wie Roman Wallner auf unserem Bild kämpfte am Dienstag Abend die gesamte Austria-Mannschaft gegen Benfica Lissabon. Sie haben bis zur letzten Minute alles versucht, um eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel und den damit verbundenen Aufstieg in die Gruppenphase der Champions League zu schaffen. Wer in Lissabon dabei sein möchte, wenn die Austria möglicherweise Geschichte schreibt, der muss sich übrigens beeilen, für die Reise mit der Mannschaft sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Alle Infos gibt's hier. Dasselbe gilt für den Tagesflieger (22.08.), den man am Mittwoch oder Donnerstag buchen muss, um die erforderliche Mindestanzahl zu erreichen. Hier gibt's die Infos dazu. Was bleibt über nach dem 1:1 im Prater gegen die Portugiesen? Zum Beispiel, dass sich die Chancen nicht gravierend verschlechtert haben. So sieht es auch Sportdirektor Peter Stöger: "Jetzt liegt der ganze Druck bei Benfica. Medien und Öffentlichkeit haben sich garantiert mehr erwartet, denn die Wertigkeit des österreichischen Fußballs ist im Land des EM-Finalisten sehr weit unten angesiedelt. Ich bin überzeugt, dass sie sich ein Ergebnis wie das 3:0 von Arsenal bei Dinamo Zagreb erwartet haben." Keine Frage ist auch, dass die Benfica-Stars auch deshalb doppelt gefordert sein werden. Sie werden nicht nur aufsteigen wollen, sondern uns an die Wand spielen und zerlegen wollen. "Das ist auch unsere Chance. Wir müssen uns die Überraschung selber zutrauen, dann ist alles möglich", so Stöger, der andererseits seinen Spielern jeden Druck vor dem Retourkampf am 22. August im Estadio Da Luz nimmt. "Sie müssen es als Belohnung für die Leistungen aus dem Vorjahr sehen. Vor zwölf Monaten haben wir - bei aller Wertschätzung - gegen Zilina und Stavanger gespielt, jetzt geht es gegen Benfica. Das ist der nächste Schritt, den wir gemacht haben und den sich die Mannschaft verdient hat." Sehr positiv war auch die Unterstützung der Fans von den Rängen. "Sie waren echt top, danke", freut sich Stöger, "allerdings waren die 20.000, die da waren, um 20.000 zu wenig. Das tut mir weh, aber vielleicht haben genau die 20.000 gefehlt, die bei der Meisterfeier beim Tirol-Spiel im Mai im Stadion sein wollten. Leider gibt es viele Austria-Anhänger, die nur kommen, wenn es ans Feiern geht." Nicht vergessen darf man auch, dass sich die heutige Mannschaft um einiges besser verkauft hat, als jene noch vor einem Jahr im Europacup unter Stöger/Schinkels. Die Partie gegen die Portugiesen hat von der Qualität sehr an die Auftritte vor eineinhalb Jahren gegen Bilbao, Saragossa oder Parma erinnert. Obwohl das Budget deutlich nach unten geschraubt wurde, viele "Granaten" den Klub verlassen haben. "Wie man sieht, ist immer noch alles möglich, wenn wir uns alle auf unserem höchsten Level bewegen, freilich muss dabei aber auch alles passen", sagt Stöger. Um fix in Europa mitspielen zu können, war auch jenes Budget zu niedrig, das wir in der spendierfreudigsten Zeit unseres Betriebsführers hatten. Und für Überraschungen ist das jetzige noch immer gut genug! P.S.: Ein Teil jener Spieler, die beim 1:1 gegen Benfica dabei waren, werden am Freitag bei uns im Fanshop zu Gast sein. Denn wir präsentieren unseren Anhängern alle Neuzugänge, um 16 Uhr, im GET VIOLETT-Fanshop (Praterstrasse 59, 1020 Wien) eine Autogrammstunde geben und letzte Infos vor dem "Spiel der Spiele" liefern. Kommen werden Thomas Pichlmann, Andi Schicker, Hannes Aigner, Jelle Ten Rouwelaar, Gerd Wimmer und Co-Trainer Sepp Michorl.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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