15.05.2006, 00:00 Uhr

LINKSFUß CHRISTIAN SCHRAGNER GEHÖRT ZUR GENERATION DER...

Linksfuß Christian Schragner gehört zur Generation der...

Linksfuß Christian Schragner gehört zur Generation der „jungen Wilden“ beim FK Austria MAGNA. Der 22jährige ist sicher einer der Spieler, auf dem in den kommenden Jahren die Hoffnungen der Violetten ruhen. Im Trainingslager im südspanischen Marbella, das gestern beendet wurde, nahm sich der Kämpfer etwas Zeit und sprach mit www.fk-austria.at über seinen Status in der Mannschaft, seine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten und seine mittelfristigen Ziele. Christian, Du bist heuer zum ersten Mal bei einem Trainingslager der Kampfmannschaft dabei. Was ist das für ein Gefühl für dich? „Beim ersten Mal ist natürlich alles ganz neu, da ist man noch aufgeregt. Man denkt schon des öfteren daran, dass man jetzt mit den Profis fortfliegt und somit ein Traum in Erfüllung gegangen ist, auf den ich jahrelang hingearbeitet habe.“ In wie weit hat sich Dein Status innerhalb der Mannschaft in den letzten Monaten verändert? „Als ich Ende September von den Amateuren in den Profikader gekommen bin, war ich der Nobody. Die meisten waren wenig kontaktfreudig, zumindest haben sie nicht unbedingt meine Person gesucht. Klar, ich war neu, aber es gibt mit den Mitspielern überhaupt keine Probleme. Als junger Spieler wird man gut aufgenommen und es gibt viele Kollegen, die einem helfen und Ratschläge geben.“ Wer ist da besonders hervor zu heben? „Vor allem die älteren Spieler und Ernst Dospel. Die kommen alle auf einen zu wenn sie merken, dass sie helfen können. Der Ernsti und ich kommen ja auch aus derselben Ortschaft, der 2000-Seelen-Gemeinde Absdorf in Niederösterreich. Zu ihm habe ich immer den Kontakt gesucht und ihn wegen jeder Kleinigkeit gefragt.“ Merkst Du selber auch, dass Du im letzten Jahr den Respekt vor den gestandenen Profis abgelegt hast? „Auf dem Platz habe ich gleich den Respekt abgelegt, da ist Respekt nicht angesagt. Vielleicht wäre ich jetzt gar nicht mehr dabei, wenn ich Respekt gehabt hätte.Man muss sich reinhängen, in die Zweikämpfe gehen und darf auf keinen Rücksicht nehmen. Klar habe ich mir anfangs gedacht, dass ich eigentlich alle nur vom Fernseher kenne und jetzt darf ich mit einem Jocelyn Blanchard in einer Mannschaft spielen. Diese Ehrfurcht vergißt man mit der Zeit aber.“ Wo siehst Du persönlich noch Verbesserungsmöglichkeiten? „Da gibt es noch viele Möglichkeiten. In erster Linie arbeite ich derzeit aber an meinen Flanken im Offensivspiel und im taktischen Bereich." Was muss passieren, bis Du etwas forscher wirst und von Deiner Seite auf einen Einsatz drängst? „Ich glaube, ich kann noch nicht soviel fordern. Ich bin noch kein gestandener Profi, wie die anderen, die im Kader stehen. Ich kann als junger Spieler nur täglich dazu lernen. Da kann ich keine Ansprüche auf einen Stammplatz oder mehr Einsätze stellen. Ich habe erst sieben Einsätze in der Bundesliga. Ich bin froh, wenn ich nur im Kader dabei bin, denn im Frühjahr werden elf überhaupt nur auf der Tribüne einen Platz finden. Da brauche ich mir nichts vorzumachen und etwas fordern.“ Und wer wird Meister? „Eine ganz klare Frage mit einer ganz klaren Antwort: Wir natürlich, wer sonst? Wir haben den stärksten Kader und die größte Qualität."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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