11.06.2006, 00:00 Uhr

IN DER AUSTRIA-GESCHÄFTSSTELLE LAUFEN DIE VORBEREITUNGEN FÜR DIE...

In der Austria-Geschäftsstelle laufen die Vorbereitungen für die...

In der Austria-Geschäftsstelle laufen die Vorbereitungen für die Frühjahrssaison bereits auf Hochtouren. Die Kampfmannschaft bereitete sich in Therme und auf Langlaufskiern auf die Ligakonkurrenten vor und die violetten Amateure schwitzen unter der Anleitung von Trainer Karl Daxbacher ebenso dem Saisonauftakt entgegen. Für die Besucher von www.fk-austria.at gibt der Erfolgs-Coach Einblick in die aktuellsten Entwicklungen bei unseren „Amas“. Vor einem Jahr war die Zielsetzung noch der Titel in der Regionalliga-Ost. Heuer ist die Situation ähnlich, jedoch erfreulicherweise eine Liga weiter oben. Als Tabellenführer der Red-Zac-Liga überwintert, wollen Roman Mählich und Co nun auch in der zweithöchsten heimischen Spielklasse hoch hinaus. Wer denkt, Trainer Daxbacher hätte dafür seine regionalligaerprobten Rezepte und Ideen über den Haufen werfen müssen, der irrt: “So komisch es klingt, wir haben am Training an sich eher wenig verändert. Uns kommt aber die lange und intensive Winter-Vorbereitung sehr zu gute. Wenn ich an den stressigen Saisonstart zurückdenke und an die Zeit davor, als wir kaum eine Verschnaufpause hatten, um uns wirklich auf die neue Liga einzustellen, bin ich umso glücklicher, dass jetzt Zeit und Gelegenheit für eine echte Vorbereitung ist,“ erklärt Daxbacher. Nach der ersten Trainingswoche, die aus reinem Lauftraining bestand, einer zweiten bei der bereits etwas Kraft- und Balltraining einfloss, werden die violetten Nachwuchskicker in dieser Woche wieder verstärkt ihr „Arbeitsgerät“ zu Gesicht bekommen. Das Trainerteam und die Spieler hoffen dabei auch auf etwas mildere Temperaturen, um auf Kunstrasen regulär ihre Einheiten abspulen zu können. „Wir hoffen auf bessere Wetterbedingungen, dass wir bald auf normalem Rasen trainieren und spielen können. Wobei man natürlich auch dankbar sein muss, für die Möglichkeit wenigstens auf Kunstrasen ein normales Training abhalten zu können, das ist ein enormer Vorteil.“ Am 11. Februar werden die Amateure samt Betreuerstab in die Türkei aufbrechen und dort hoffentlich angenehme Plusgrade und beste Trainingsbedingungen vorfinden. Die in Teilen des Landes verbreitete Vogelgrippe war in den vergangenen Tagen auch in der violetten Chef-Etage ein Thema: „Das Trainingslager ist in etwa einem Monat. Wir gehen davon aus, dass ohnehin eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen wird, sollte es tatsächlich irgendeine Form der Gefährdung geben. Wir halten einstweilen an unseren Plänen fest, überlegen uns Alternativen und werden im Notfall umdisponieren.“ In der weiteren Vorbereitung werden die Amateure gegen jeden verfügbaren Gegner aus der Regionalliga spielen. „Daxi“ erhofft sich daraus eine weitere Möglichkeit zur Standortbestimmung: „Es ist für Regionalligisten immer eine große Herausforderung, sich mit uns zu messen und ich finde, es ist eine Ehrensache, zu versuchen, jedes dieser Spiele zu gewinnen. Man darf dabei aber den Testcharakter nicht aus den Augen verlieren. Die eine oder andere neue taktische Variante oder Chancen für Nachwuchsspieler wird es sicher geben.“ Ursprünglich stand auch ein Testmatch gegen Ried auf dem Programm. Die Innviertler sind aber Gegner in der dritten Cuprunde (07.03.2006), daher wurde das freundschaftliche Kräftemessen kurzerhand abgesagt: „Das Match fällt noch in unsere Vorbereitungszeit, während die Rieder bereits wieder Bewerbsspiele in den Beinen haben werden. Wir treffen beim testen aber mit Sturm Graz (25.01. – 16:00 – in Gratkorn, Anm.) ohnehin auf einen Bundesliga-Klub, da fällt die Absage des Ried-Spiels nicht ins Gewicht. Ich hoffe umso mehr, dass wir diese Aufwärmrunde im Cup erfolgreich bestreiten und uns wieder in einen Lauf spielen können.“ Welche Namen zukünftig im Kader der Violetten aufscheinen werden, ist noch nicht völlig geklärt. Fixiert wurden bisher lediglich drei Abgänge: „Djuro Mihaljica wechselt voraussichtlich zu Hartberg, Alexander Schörg zu St.Pölten und Halil Akaslan wird für den Sportklub auf Torjagd gehen. Wir haben mit allen Spielern, die auf relativ wenige Einsätze gekommen sind, längere Gespräche geführt und ihnen angeboten, bei anderen Vereinen Spielpraxis zu sammeln. Ich möchte auch betonen, dass ein Wechsel keine Einbahnstraße weg von uns ist. Wenn die Leistungen entsprechen, würde ich mich sehr über die Weiterentwicklung der einzelnen Spieler freuen, vielleicht wird dann der eine oder andere auch wieder ein Kandidat für uns." Angesprochen auf Kaderverstärkungen gibt sich der Trainer etwas zugeknöpft. Keiner der jungen FSA-Nachwuchsspieler soll vorzeitig in den Himmel gelobt, oder unter Druck gesetzt werden. „Es gibt einige Namen, die ich auf meiner Liste habe. Es sollen die Abgänge bestmöglich kompensiert werden und Eigenbauspieler nachrücken. Es werden etwa drei Akademiker in die engere Auswahl kommen und ziemlich fix in den Frühjahrskader eingebaut werden. Insgesamt möchte ich etwa 22 Spieler im Kader haben. Es gibt aber immer wieder Ausnahmesituationen, zum Beispiel ist Christoph Saurer im Moment beim Bundesheer. Bei ihm müssen wir abwarten wie sich das entwickelt, eventuelle holen wir einstweilen noch eine Ergänzung aus der Akademie für seine Position. Fest steht aber in jedem Fall, dass wir am 10. März (das erste Match im Frühjahr in Kapfenberg, Anm.) mit voller Kraft ins Unternehmen Red-Zac-Meistertitel starten werden.“