16.02.2006, 00:00 Uhr

HEUTE ABEND (AB 19:00 UHR) GILT ES FÜR DIE AUSTRIA AMATEURE EINE...

Heute Abend (ab 19:00 Uhr) gilt es für die Austria Amateure eine...

Heute Abend (ab 19:00 Uhr) gilt es für die Austria Amateure eine ausgezeichnete Saison auch statistisch komplett zu machen. Beinahe jeder Red-Zac-Konkurrent konnte bisher zumindest einmal geschlagen werden, heute gastiert der einzige Liga-Gegner gegen den es noch keinen vollen Erfolg gab, der SV Kapfenberg. "Wenn es uns gelingt, ihren überragenden Rade Djokic aus dem Spiel zu nehmen, könnte es heute erstmals mit einem Sieg gegen die Kapfenberger klappen", analysiert Karl Daxbacher, Erfolgs-Trainer der violetten Amateure, die wichtigste taktische Aufgabe gegen die Steirer. Der 22jährige Bosnier wird hinter vorgehaltener Hand bereits mit einigen Bundesliga-Klubs in Verbindung gebracht und ist mit 11 Saison-Treffern die personifizierte Offensivgefahr des KSV. "Sie sind immer für eine Überraschung gut und in Anbetracht ihres Tabellenstandes spielen sie derzeit weit unter ihrem Potential." Neben den Überraschungen in den vergangenen Runden fiel "Daxi" auch eine Verjüngung des KSV-Kaders auf: "Ich habe eine Tendenz zu jüngeren Spielern gesehen, sie testen derzeit verschiedene Aufstellungs-Modelle, vieles weist darauf hin, dass sie es jetzt gegen Saisonende mit einer relativ jungen Truppe versuchen." In der vergangenen Runde fehlten zudem noch die gesperrten Saler und Wieger, ob die beiden Routiniers zum Einsatz kommen, bleibt abzuwarten. Auf die eigene Aufstellung legt sich Daxbacher noch nicht fest, zu großartigen Umstellungen wird es aber voraussichtlich nicht kommen. "Wir haben in Kufstein unseren so genannten Pflichtsieg errungen. Es war kein überragendes Spiel, aber es haben viele Teams in Kufstein ihre Probleme gehabt. Wir sind daher mit den drei Punkten und dem letztendlich doch recht klaren Ergebnis zufrieden. Wenn wir diesen Dreipunkter auch gegen Kapfenberg einfahren, ist beim Match in Altach (kommenden Freitag ab 19:00 Uhr, Anm.) für Hochspannung gesorgt." Um den letzten ausständigen Sieg gegen einen Liga-Konkurrenten sicher zu stellen, hoffen die Violetten vor allem auf den derzeit in Hochform spielenden Christoph Saurer. Der Flügelflitzer hat mit 10 Saisontoren inzwischen sogar das ebenso nicht gerade ungefährliche violette Stürmerduo Hannes Toth und Joachim Parapatits (beide halten bei 8 Treffern) in der Schützenliste überholt. Ein Tor gegen Kapfenberg fehlt dem dribbelstarken 20jährigen übrigens noch…