13.12.2006, 00:00 Uhr

GEORG ZELLHOFER WÄHLTE BEI DER HEUTIGEN PRESSEKONFERENZ DIE RICHTIGEN...

Georg Zellhofer wählte bei der heutigen Pressekonferenz die richtigen...

Georg Zellhofer wählte bei der heutigen Pressekonferenz die richtigen Worte: "Es ist eine dankbare Aufgabe für uns, wenn wir gegen den überlegenen Tabellenführer spielen können. Wir sind der Außenseiter, ich sehe dennoch gute Möglichkeiten für uns." Eines möchte die Austria gegen Red Bull Salzburg am Samstag auf alle Fälle vermeiden: So eine technische gute Mannschaft darf man nicht ins Spiel kommen lassen. Gleichzeitig müssen wir aber auch so auftreten, dass jeder merkt, dass wir auf Tore aus sind. Bereits ein Punkt wäre ein Gewinn, aber Coach Georg Zellhofer will drei. "Sie haben ihre Qualitäten und Stärken, aber ich habe auch gesehen, wo wir unsere Möglichkeiten haben." Beide Mannschaften gehen allerdings nicht gerade mit einem Erfolgserlebnis in das letzte Spiel des Jahres: Die Bullen erkämpften in letzter Sekunde ein Heim-Unentschieden gegen Altach und die Austria verlor in Pasching. Der große Unterschied zwischen uns und den "Bullen": Unsere Offensivabteilung hat heuer noch etwas Ladehemmung, beim Tabellenführer hingegen läuft es gut, inzwischen sind es schon 30 aufeinander folgende Spiele, in denen Salzburg immer mindestens ein Tor erzielte. Vielleicht ein kleiner Vorteil für uns: Die "Tor-Garantie" Alexander Zickler, der insgesamt an 20 Treffern direkt beteiligt war, wird nach heutigem Stand der Dinge am Samstag nicht einsatzfähig sein, er erlitt einen Muskelfasereinriß am linken Oberschenkel. Etwas fraglich sind auch Thomas Linke und Timo Ochs (Magen-Darm-Virus) sowie Vladimir Janocko. Das Ex-Veilchen bekam im Training einen Schlag auf das Knie. Nicht nur aus diesem Grund wartet auf die Bullen eine schwierige Aufgabe, immerhin sind wir in diesem Jahr in der Liga zu Hause noch ungeschlagen. Vor allem in Hälfte 1 sind die Veilchen hellwach – 14 Treffer in den ersten 45 Minuten sind Bestwert in der Liga. Und noch etwas spricht dafür, dass wir im letzten Heimspiel des Jahres 2006 unser letztes Hemd geben werden: Sollten wir verlieren, könnten wir auch als Tabellenletzter überwintern. "Das würde extrem weh tun", bläst Zellhofer tief durch, "mich sticht es heute noch in der Magengegend, wenn ich an die verlorenen Punkte gegen Sturm, GAK und Pasching denke." Jetzt müssen wir unsere Drohgebärden am Samstag in die Tat umsetzen, dann würden wir zum Abschluß der Saison noch ein neues Kapitel schreiben - Aufholjagd!