24.11.2006, 00:00 Uhr

GENERAL MANAGER THOMAS PARITS SPRACH VON EINEM PERFEKTEN TRANSFER....

General Manager Thomas Parits sprach von einem perfekten Transfer....

General Manager Thomas Parits sprach von einem perfekten Transfer. "Weil er für viele überraschend gekommen ist. Es war Stillschweigen vereinbart, alle haben sich daran gehalten, somit haben wir hinter dem Vorhang gut gearbeitet." Auch der Spieler selbst, Joachim Standfest, war etwas überrascht, dass es im Endeffekt so schnell gegangen ist mit dem Transfer vom GAK zur Austria. "Mein Manager hat mich Anfang Dezember informiert, dass es eine Anfrage gibt, aber bis nach Weihnachten habe ich dann nichts mehr gehört. Insofern hat es auch mich überrascht, dass alles dann innerhalb von drei Tagen so unbürokratisch abgewickelt werden konnte." Jetzt beginnt für den 26jährigen so etwas wie ein neuer Lebensabschnitt. Er ist in der Steiermark geboren, hat noch bei keinem anderen Profiklub als dem GAK gekickt, ist demnach erstmals weg von seiner Heimat. "Aber ich freu mich schon sehr auf meine Zeit bei der Austria. Nach acht Jahren in Graz war es ohnehin Zeit, etwas Neues kennen zu lernen. Beim GAK war bereits alles sehr eingefahren. Dieser Schritt ist für meine Entwicklung bestimmt sehr gut, ich werde viele neue Erfahrungen sammeln." Im Lager der Violetten war man erleichtert und froh über Standfests Verpflichtung, denn er soll für Impulse im Offensivspiel sorgen. "Der Trainer hat mir gesagt, dass er mich im rechten Mittelfeld einsetzen möchte. Wenn er mich aber hinten brauchen sollte, spiele ich dort natürlich auch." Und das, wie er selber hofft, sehr erfolgreich. "Ich wäre nicht hierher gekommen, wenn ich nicht überzeugt wäre, dass wir unten rauskommen", sagt er kämpferisch, "für mich stellt sich die Frage nach dem Abstieg gar nicht. Ich bin überzeugt, dass es sehr bald wieder bergauf gehen wird und dass im nächsten Jahr sowieso alles anders wird. Im Frühjahr müssen wir versuchen, das Beste aus unserer Situation machen." Seine persönlichen Ziele hat er auch schon abgesteckt. "Ich will mit der Austria in der Meisterschaft so weit wie möglich nach vorne kommen und den Cuptitel holen. Das ist meiner Meinung nach auch sehr realistisch, denn die Mannschaft ist um einiges besser als sie in der Tabelle dasteht." Und die Nationalmannschaft ist für den 16fachen Internationalen natürlich auch immer ein heißes Thema: "Wenn man in einer guten Truppe spielt, kann man sich auch leichter empfehlen. Vor allem, wenn man in Wien spielt, da ist der Zugang ein anderer. Ich bin sehr optimistisch, dass die kommenden zwei Jahre positiv werden." Der vorzeitige Abschied vom GAK fiel dem Kapitän nicht leicht, aber irgendwie war er aufgrund der Problematik dort auch unumgänglich. "Man muss auch auf sich selber schauen. Es war für alle ein belastendes Jahr, weil nichts weitergegangen ist. Das läßt einen verzweifeln. Ich bin sehr froh, dass ich zur Austria wechseln konnte." Keine Angst hat er vor dem 18. April, da gibt es das Duell GAK vs. Austria. "Bis dahin ist es noch eine lange Zeit. Vielleicht wird es etwas besonderes sein, das kann ich jetzt noch nicht sagen. Aber so ist das im Fußball, Sentimentalitäten wird es für neunzig Minuten sicher nicht geben." 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 19
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. FK Austria Wien 9 15
4. SK Rapid Wien 9 13
5. LASK 9 13
6. FC Flyeralarm Admira 9 13
7. CASHPOINT SCR Altach 9 12
8. RZ Pellets WAC 9 11
9. SV Mattersburg 9 6
10. SKN St. Pölten 9 2
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