18.07.2006, 00:00 Uhr

GEGEN DEN GAK MACHTE ER SEIN ERSTES PFLICHTSPIEL FÜR VIOLETT. UND...

Gegen den GAK machte er sein erstes Pflichtspiel für Violett. Und...

Gegen den GAK machte er sein erstes Pflichtspiel für Violett. Und hinterließ dabei einen sehr guten Eindruck. Hannes Aigner, der Neuzugang vom FC Wacker Tirol, wurde in der 57. Minute für Thomas Pichlmann eingewechselt, wollte gegen die Grazer alles zerreissen. Sportdirektor Peter Stöger über den 25jährigen: "Ein positiver Auftritt von Hannes, fast etwas übermotiviert, leider ist ihm kein Tor gelungen. Das wird aber noch kommen." Dabei hat es noch vor wenigen Jahren gar nicht so ausgesehen, dass er eines Tages Profi-Fußballer wird. Denn mit 17, in einem Alter, wo andere schon Jungprofi-Verträge in der Tasche haben, begann er eine Lehre – erst drei Jahre später, als er mit der Ausbildung fertig war, begann er in Tirols 1. Klasse zu kicken. So gut, dass ihn bald Michael Streiter zu Wattens/Wacker holte, mit Wacker Tirol, dem Nachfolgeklub des ehemaligen FC Tirol, startete er dann durch bis in die T-Mobile- Bundesliga. Dort fiel er mit konstant guten Angriffs-Leistungen auch den Austria-Bossen auf. Stöger: "In Wien ist er vorher nicht so bekannt gewesen, wir haben ihn aber schon länger beobachtet. Er kann heuer für uns ein ganz wichtiger Spieler werden." Als das Angebot aus Wien konkret wurde, überlegte er zwar ein bisschen, sagte aber schlussendlich zu: „Ich will mir nicht in zehn Jahren vorwerfen, damals die große Chance, zum Doublesieger wechseln zu können, ausgelassen zu haben. Es war in Tirol eine Super-Zeit für mich, das will ich gar nicht leugnen – aber Austria ist Austria, da sind die sportlichen Perspektiven natürlich noch größer.“ Perspektiven sieht auch er trotz der Konkurrenz im Angriff: „Es war auch in Tirol nicht leicht, klar ist es bei Austria noch ein Stück schwieriger. Aber ich habe bei den Testspielen schon öfters hinter den beiden Spitzen gespielt, das ist eine Rolle, die mir auch ganz gut liegt. Ich sehe also einige Möglichkeiten.“ Und die EURO, die muss doch für einen wie ihn auch ein Thema sein? „Natürlich – aber vorrangig ist jetzt einmal die Austria“, so Aigner, der auch ein „Vorbild“ hat: „Dem Marc Janko hat auch keiner vor einem Jahr, als er von Admira zu Salzburg wechselte, zugetraut, dass er sich dort durchsetzt. Aber dann ist ihm der Knopf aufgegangen, jetzt spielt er schon im Team!“ Stöger ergänzt, dass man gar nicht nach Salzburg schauen muss, um ein Beispiel zu finden. "Filip Sebo wurde im vorigen Sommer nach einigen Wochen schon die Qualität abgesprochen, jetzt ist er der Liebling. Von uns bekommen die jungen Spieler sowieso die Zeit, die es braucht, um die Umstellung zu verkraften." Vielleicht klappt es ja schon in Pasching mit dem Torjubel...

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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