01.09.2006, 00:00 Uhr

FÜR FRENKIE SCHINKELS WAR ES SICHER KEIN NACHTEIL, DASS DIE AUSTRIA...

Für Frenkie Schinkels war es sicher kein Nachteil, dass die Austria...

Für Frenkie Schinkels war es sicher kein Nachteil, dass die Austria nicht so viele Teamspieler abstellen musste wie noch vor wenigen Monaten. Da waren es mit den U21-Akteuren oft zwischen 12 und 17 Männer, die ihm im Training gefehlt haben. "Das war zwar toll für die Spieler, aber nicht für uns zum Arbeiten." Und auch für www.fk-austria.at ist die Aufgabe nach solchen Länderspiel-Abenden um einiges einfacher geworden, denn das mühsame Zusammensuchen, wer wo wie lange gespielt hat, ist jetzt relativ schnell erledigt. Sehr erfreulich ist es vor allem, dass unsere beiden A-Teamspieler, Johannes Ertl (Bild) und Arek Radomski, mit positiven Erfolgserlebnissen heimkehren. Ertl, der 90 Minuten gegen die Schweiz dabei war, bekam auch durchwegs passable Noten. Das 2:1 gegen die Eidgenossen war nicht nur für ihn Balsam auf den Wunden, die gesamte Alpenrepublik konnte heute Morgen etwas entspannter das Kipferl zum Kaffee einnehmen und dabei die Zeitungen studieren. Ebenso erfolgreich war Arek Radomski. Die Polen empfingen Portugal in Chorzow und donnerten den EM-Finalisten mit 2:1 wieder heim auf die iberische Halbinsel. Radomski spielte wie bei der Austria 90 Minuten als Innenverteidiger. Damit sibnd die Chancen auf die EURO 2008 wieder voll intakt, die Portugiesen haben in dieser Quali erstmals verloren. Auch im Einsatz waren unser Youngster mit der U21. Allerdings sind sie beim 4-Nationen-Turnier der Schweiz in Wattens mit 1:2 unterlegen. Fränky Schiemner spielte 90 Minuten, Andi Schicker wurde zur Pause ausgewechselt. Mehr war nicht. Kiesenebner musste ja verletzt passen, er befindet sich nach seiner Seitenband-Zerrung im Kniegelenk - erlitten gegen den GAK - wieder auf einem sehr guten Weg. Bislang kann er zwar nur Rehab-Training absolvieren, am Sonntag will er erstmals in das Mannschaftstraining einsteigen. Ob es sich für das UEFA-Cup-Match gegen Waregem schon ausgeht, ist fraglich. Nicht einberufen war diesmal Stepan Vachousek. Der Tscheche war lange verletzt, das hat ihn auch die Nominierung gekostet. Seine Tschechen (Sionko war nicht dabei) sind nach dem 1:1 in Irland Tabellenführer in der Gruppe D vor Deutschland.