27.03.2006, 00:00 Uhr

FÜR DIE AUSTRIA-FAMILIE GEHT ES IM LIGAALLTAG DERZEIT SCHLAG AUF...

Für die Austria-Familie geht es im Ligaalltag derzeit Schlag auf...

Für die Austria-Familie geht es im Ligaalltag derzeit Schlag auf Schlag. Kaum waren die Cup-Spiele ausgetragen und analysiert, haben sich unsere "Amas" gegen den LASK rehabilitiert und die Kampfmannschaft das Revanche-Match gegen die Salzburger ausgefochten. Heute steigt bereits wieder ein Match der Violetten. Nach dem sonntägigen Schlager der Kampfmannschaft gegen die Jara-Truppe sind Karl Daxbachers Amateure beim SV Kapfenberg (übrigens am 4. April um 19:00 Uhr auswärts nächster Cup-Gegner der Kampfmannschaft) zu Gast. Für unsere Jung-Veilchen bietet sich dabei gute Gelegenheit, die bisher wenig berauschende Saisonbilanz gegen den KSV (2 Niederlagen und 1:4 Tore) zu verbessern. Peter Stöger wird heute in der Steiermark auch dabei sein, um dem eigenen Nachwuchs und unserem kommenden Pokal-Gegner ausgiebig auf die Beine zu schauen. "Wir können bis auf Michael Koller wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen", atmet Trainer Karl Daxbacher vor dem Match kräftig durch. Nach den langwierigen Ausfällen von Roman Mählich und Günter Schiesswald ist mit Ausnahme des rechten Flügelflitzers Normalität im Kader eingekehrt. Die wie zuletzt von der Kampfmannschaft "ausgeborgten" Fränky Schiemer, Christian Schragner, Philipp Netzer, Andi Ulmer und Joachim Parapatits komplettieren weiter die Truppe des Erfolgstrainers. Durch die erfolgreichen Comebacks der Routiniers wird auch das zuletzt unfreiwillige improvisieren in der Aufstellungsfrage ein Ende haben: "Die Mannschaft wird im großen und ganzen der gegen den LASK sehr ähneln, da hat sich das Team rehabilitiert und genießt weiter mein vollstes Vertrauen." Die in Linz gezeigte Leistung würde auch in Kapfenberg ein positives Ergebnis in Griffweite bringen. Die beiden voran gegangenen Partien gegen die Kapfenberger liefen ja  nicht nach Wunsch. "Bei der 1:3-Auswärtsniederlage haben wir eigentlich recht gut gespielt, nur ist uns dann mit dem Ausschluss und dem unglücklichen Gegentor das  Match noch aus der Hand geglitten", erinnert sich Daxbacher, ist aber überzeugt: "Wenn wir eine ähnliche Leistung bringen, wie in diesem Spiel und uns nicht selbst das Leben schwer  machen, stehen unsere Chancen nicht schlecht." Die Kapfenberger sind mit zwei 1:1-Unentschieden (Lustenau daheim und Gratkorn auswärts) in die Red-Zac-Frühjahrssaison gestartet und haben im Stiegl-Cup den LASK vor eigenem Publikum mit 2:0 aus dem Bewerb geworfen. "Sie sind gut aus der Winterpause gekommen, wir haben sie heuer bereits beobachtet und sie wirken noch ein Stück stärker als schon Herbst", mahnt "Daxi" in jedem Fall zur Vorsicht. Neben der Neuerwerbung im Kapfenberger Sturm, Vladimir Petrovic, gilt es auch auf Rade Djokic, mit 7 Treffern Rekord-Torschütze des KSV, aufzupassen. Mit je 7 Treffern konnten sich aber auch bereits die violetten Stürmer Joachim Parapatits und Hannes Toth in die Scorer-Listen eintragen. Seit dem LASK-Match hält übrigens auch unser Dribblanski Christoph Saurer bei 7 Stück. Vielleicht kann der 20jährige, der inzwischen seinen heeresbedingten Trainingsrückstand aufgeholt hat, auch in Kapfenberg seinem Ruf als torgefährlichster Flügelspieler der Liga wieder alle Ehre machen...

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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