29.09.2006, 00:00 Uhr

FÜR DEN FK AUSTRIA MAGNA GEHT ES AM DONNERSTAG BEREITS WIEDER WEITER...

Für den FK Austria MAGNA geht es am Donnerstag bereits wieder weiter...

Für den FK Austria MAGNA geht es am Donnerstag bereits wieder weiter mit dem Tagesgeschäft. IM UEFA-Cup treffen die Violetten auswärts auf Legia Warschau (17:30 Uhr/live in ORF 1). Auch vor zwei Jahren waren die Polen auf dem Weg in die Gruppenphase unsere Hürde, die wir aber mit einem unvergesslichen 3:1-Auswärtssieg (im Bild von damals Blanchard) gemeistert haben. So ein Spiel würde auch diesmal gut tun. Damals brachten uns Treffer von Stepan Vachousek, Libor Sionko sowie ein Eigentor von Poledica weiter. Obwohl wir mit Markus Kiesenebner, Mikael Antonsson und Didier Dheedene drei wichtige Mannschaftsstützen vorgeben mussten. Aber all das schockte uns gar nicht, im Gegenteil, wir zogen ein Lehrspiel auf. Der Austria gelang ein sensationeller Sieg, sie startete damit den Höhenflug quer durch Fußball-Europa, der erst im Viertelfinale zu Ende war.   Wenn wir schon in die Vergangenheit zurückschweifen, dann gleich ordentlich und systematisch. Machen wir einen Überblick über unsere "Start-Partien" im UEFA-Cup. Seit dem Jahr 2002 sind wir ununterbrochen dabei, bis auf eine Ausnahme ist der Auftakt aber immer sehr holprig verlaufen. Und diese Ausnahme ist wohl jedem Austrianer noch immer in bester Erinnerung. Der denkwürdige Auftritt war bereits im September 2002, damals knallten uns Janocko, Helstad (jeweils 2x) und Djalminha zum 5:1-Heimerfolg über Schachtjor Donezk. Eine Prachtpartie, von der alle noch immer gerne schwärmen. Nur ein Jahr später gab es die harte Landung. Erst in der Champions-League-Quali gegen Marseille rausgekippt, erwischte uns danach im UEFA-Cup Borussia Dortmund eiskalt - 1:2-Heimniederlage und bittere Tränen, denn auch auswärts kassierten wir ein 0:1, Europa, ade! Im Jahr 2004 dann das Highlight der jüngeren Austria-History. Allerdings mussten wir bei unserem ersten internationalen Auftritt viel Kritik einstecken. Nur 0:0 beim ukrainischen Mittelständler Mariupol. Wie bereits erwähnt, endete unser Beutezug erst viel später, nämlich im April 2005 in Parma. Zwar einen Sieg, aber auch einen eher unrühmlichen, zog unser Auftritt im Sommer 2005 nach sich. In Zilina lagen wir bis zur 91. Minute mit 0:1 zurück, dann stellten Linz und Sebo aber noch auf 2:1 für Violett, auf dem Weg in die Gruppenphase stutzte uns dennoch Viking Stavanger die Flügel... Und heuer? Legia ist auch nicht die Über-drüber-Mannschaft, liegt nach sechs Runden der Meisterschaft an siebenter Position mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen. Markus Kiesenebner, der gegen die Polen den 1:0-Heimsieg vor zwei Jahren fixierte: "Wir haben beste Erinnerungen an Legia, aber heute ist die Situation eine etwas andere. Für mich gibt es nur ein Rezept, wie wir da wieder rauskommen könnten: Kämpfen und laufen, das ist jetzt wichtiger als schön spielen." Die UEFA-Cup-Auftaktspiele der letzten Jahre in der Übersicht: 2002 - 5:1 gegen Schachtjor Donezk (h) 2003 - 1:2 gegen Dortmund (h) 2004 - 0:0 gegen Mariupol (a) 2005 - 2:1 gegen MSK Zilina (a)     

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
» zur Gesamttabelle