30.07.2006, 00:00 Uhr

FESTSPIELE MARKE AUSTRIA WIEN STEHEN DERZEIT LEIDER NICHT AUF DEM...

Festspiele Marke Austria Wien stehen derzeit leider nicht auf dem...

Festspiele Marke Austria Wien stehen derzeit leider nicht auf dem Programm. Auch wenn die Spieler in Ried nach der Pause ihr Herz in die Hand genommen haben und versuchten sich gegen die Niederlage zu stemmen, es war zu wenig. Erst waren wir schwach, dann unglücklich. Weil der Elfmeterpfiff ausblieb und Roman Wallner nur die Latte getroffen hat. In dieser Woche wartet viel Arbeit auf Trainer Georg Zellhofer. Und am Wochenende auf die Mannschaft im Heimspiel gegen Altach.   Bis jetzt ist aber noch nicht einmal klar, wer gegen die Vorarlberger einlaufen wird. Andreas Lasnik und Markus Kiesenebner sind gesperrt, Fränky Schiemer ist am Schulter-Eckgelenk verletzt, bei Thomas Pichlmann, Andi Schicker und Arek Radomski ist an ein Comeback noch nicht zu denken. Der Kader ist ohnehin kleiner als in den Vorjahren, jetzt muss bei den Amateuren nach Alternativen gesucht werden. Diese Woche hätte der Trainer eigentlich dazu nützen wollen, um mit der ganzen Mannschaft in Ruhe arbeiten zu können. Aber am Mittwoch ist Länderspiel-Termin, zum Glück ist bis auf Johnny Ertl keiner einberufen.   Jedoch ein Kandidat, der auch für den Kader fürs Wochenende in Frage kommen würde, fehlt ebenso: Christoph Saurer. Er ist einer der Leithammeln bei den "Amas", steht aber im U21-Team für das Deutschland-Match am Dienstag in Celle, somit könnte er auch nicht die gesamte Vorbereitung auf die so wichtige Altach-Partie mitmachen. Zellhofer wird sich mit seinem Trainerteam beratschlagen und dann entscheiden, wer aller am Dienstag (heute ist frei) aus dem Amateur-Kader hochgezogen wird.   Die prekäre personelle Situation passt in unserer momentanen Situation sprichwörtlich wie die Faus aufs Aug. Zusätzlich stößt es Zellhofer sauer auf, als er die Ausrede von Salzburg-Coach Giovanni Trapattoni für die Niederlage in Tirol im TV gehört hatte. Der Italiener meinte, dass sie jetzt drei Spiele in acht Tagen hatten, diese viel Substanz gekostet haben. Zellhofer zischt: "Salzburg hat einen riesigen Kader, wir haben etliche Verletzte. Zudem hatten wir fünf Spiele in zwei Wochen, haben sieben Partien in den nächsten 24 Tagen - was soll ich sagen?"   Jetzt ist jedenfalls guter Rat teuer. Bis zum Samstag-Match müssen die Akkus aufgeladen werden, die Mannschaft auch im Geist fit wie ein Turnschuh sein. "Da müssen drei Punkte her, egal wie", fordert der Trainer.