25.07.2006, 00:00 Uhr

ES IST KEIN LEICHTES LOS, DAS WIR IM STIEGL-CUP MIT DEM FC SUPERFUND...

Es ist kein leichtes Los, das wir im Stiegl-Cup mit dem FC Superfund...

Es ist kein leichtes Los, das wir im Stiegl-Cup mit dem FC Superfund für die 3. Runde gezogen haben. Und Coach Georg Zellhofer macht auch gar kein Geheimnis daraus, dass er auf seinen Ex-Klub am liebsten erst im Finale getroffen wäre. "Aber die Stimmung in der Mannschaft ist gut und wir haben ein Heimspiel, das ist alles sehr positiv", sagt der Trainer vor dem morgigen Achtelfinal-Hit im Horr-Stadion (19 Uhr). Unverändert ist nach wie vor die personelle Situation. Pichlmann, Schiemer, Schicker und Radomski fehlen noch immer verletzungsbedingt, aus diesem Quartett wird bis auf Pichlmann auch keiner mehr vor Weihnachten in die Mannschaft zurückkehren. Dafür stehen gegenüber dem Altach-Match Lasnik und Kiesenebner wieder zur Verfügung. Zellhofer überlegt, ob er ein wenig rotieren läßt. Nicht im Tor, dort bleibt Szabolcs Safar, wahrscheinlich auch nicht in der Abwehr. Aber im Mittelfeld könnte sich was tun, kann sein, dass Kapitän Jocelyn Blanchard eine Pause bekommt. "Florian Metz hat aufgezeigt, ebenso ist Philipp Netzer immer eine Alternative." Für den Trainer wird es ein Treffen mit seiner eigenen Geschichte. Zehn Jahre war er der Chef beim einstigen Dorfklub, hat den Verein aus der 2. Landesliga bis in die Bundesliga geführt. "Mein Haus ist nur fünf Kilometer vom Stadion entfernt, ich kenne dort jeden Rasenziegel, es war eine wunderschöne Zeit", freut er sich schon auf das Wiedersehen. Vor allem mit Klubboss Franz Grad, über den Zellhofer sagt: "Wir haben ein tadelloses Vater-Sohn-Verhältnis, ich habe großen Respekt vor ihm." Respekt hat er auch vor der Mannschaft. "Eine routinierte Truppe mit einer guten Mischung. Wir werden viel Laufarbeit verrichten müssen, aber ich bin sehr zuversichtlich."