22.09.2006, 00:00 Uhr

ER MACHTE IN TIROL SEINE TORE, ER MACHTE IN PASCHING SEINE TORE, NUR BEIM...

Er machte in Tirol seine Tore, er machte in Pasching seine Tore, nur beim...

Er machte in Tirol seine Tore, er machte in Pasching seine Tore, nur beim „Legionärsklub“ Salzburg wollte es nicht klappen – jetzt hat Wolfi Mair neue Ziele! Zum Teil umgesetzt hat er sie auch schon gegen Legia Warschau, wo er das goldene Auswärtstor im UEFA-Cup-Hinspiel beim 1:1 erzielt hat. Es war 1998, zur „Glanzzeit“ des FC Tirol, als ein 18-Jähriger für Furore sorgte und von Trainer Kurt Jara in den Kader des Starensembles genommen wurde – sein Name: Wolfgang Mair. Der wieselflinke Stürmer hatte den Meistermacher überzeugt, was damals freilich keiner der beiden ahnen konnte: Dass sich ihre Wege sieben Jahre später noch einmal kreuzen sollten, wenn gleich auch mit anderen Vorzeichen. Denn beim Millionenklub Salzburg war der Druck für Jara riesengroß, er „vergaß“ dort auf seinen einstigen Musterschüler… Der hatte in der Zwischenzeit weiter für Tore gesorgt, zuerst bei Pasching, dann wieder in seiner Heimat bei Wacker Tirol, Lohn waren drei Einberufungen in die Nationalmannschaft gewesen. All das schien im Sommer vergessen – bei Salzburg hatte das neue Trainerteam keinen Wert auf den heimischen Stürmer gelegt, statt dessen lieber weiter Legionäre eingekauft – Mair durfte nicht einmal mehr mit der Ersten mittrainieren. Klar, dass erst ein Lächeln wieder in seinem Gesicht erschien, als das Thema „Austria“ konkret wurde. Knapp vor dem Ende der Transferzeit klappte es dann auch, wurde Wolfi ein Violetter. Einer, der von den Fans bei seinem ersten Auftritt gegen Ried auch gleich herzlichst begrüßt worden war: „Das war sensationell, hat mich wahnsinnig aufgebaut!“ Jetzt will sich der wieselflinke Stürmer bei unseren tollen Fans bald mit Toren bedanken – „für zehn Stück bin ich schon gut“, verspricht er. Gelingt ihm das, dann wird Teamchef Josef Hickersberger bald den nächsten Austrianer in den Teamkader holen müssen. Geht’s nach Mair, dann soll das unbedingt klappen: „Ich bin kein Paul Scharner, der nicht mehr für Österreich spielen will. Erfolgt der Ruf, bin ich sofort bereit!“ Also: Alles Gute, Wolfi – wir freuen uns schon auf viele Tore von dir für Violett! P.S.: Diese Story finden Sie auch im neuen AUSTRIA-LIVE-Magazin, das alle Abonnenten und Mitglieder gratis zugeschickt bekommen, ebenso wird es bei den Heimspielen im Stadion verteilt. Wer es abonnieren möchte, bitte einfach ein Email mit allen notwendigen Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer) an fak@fk-austria.at.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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