17.02.2006, 00:00 Uhr

ER HATTE SCHON EINMAL BEIDE HÄNDE AM MEISTERTELLER, ALLERDINGS NICHT...

Er hatte schon einmal beide Hände am Meisterteller, allerdings nicht...

Er hatte schon einmal beide Hände am Meisterteller, allerdings nicht mit der Austria. Sondern mit Ajax. Joey Didulica geht aber auch in das Samstag-Spiel gegen Tirol mit unerschütterlichem Selbervertrauen und glaubt ganz fest daran, dass er sich in den kommenden Tagen das Double unter den Nagel reissen wird. Es wäre nicht sein erstes. Bereits mit Ajax Amsterdam hat er 2002 Meistertitel und Cupsieg errungen. "Das war unglaublich, es waren bislang die schönsten Momente in meinem Fußballerleben. Wir zogen durch die Strassen und waren für fünf Tage die Könige von Amsterdam." Mit der Austria blieb ihm der Meistertitel bislang verwehrt. 2003 war er noch nicht beim Klub, danach gewann er mit den Violetten 2 x den Supercup und 1 x den Cup. "Und jetzt hoffe ich auf das Double hier." Die Chancen, dass wir den ersten Schritt bereits am Samstag beim ausverkauften Heimspiel gegen Tirol machen, sind für den Keeper groß. "Wir hatten noch nie eine bessere Möglichkeit, aber genau deswegen müssen wir auch auf der Hut sein. Was Tirol leisten kan, haben sie beim Sieg am Samstag gegen Salzburg bewiesen. Dennoch glaube ich an unsere Stärken und sage, wenn jeder hellwach ist, werden wir kein Problem haben." Persönlich wäre der Meistertitel für ihn natürlich eine große Genugtuung. "Ich konnte in den letzten Wochen kaum lachen, war in jeder einzelnen Muskelfaser total angespannt. Seit dem Sieg in Graz gegen Sturm geht es wieder, jetzt werde ich wieder etwas lockerer." Und noch mehr würde er es werden, wenn er am Samstag am Ziel seiner Träume ist und den Teller in Händen halten darf. "Mein Problem ist nur, dass ich mindestens zehn Leuten mein Trikot versprochen habe. Ich muss noch mit unserem Zeugwart reden, dass ich noch ein paar bekomme, denn für gewöhnlich halte ich meine Versprechen."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 18 48
2. LASK 18 34
3. spusu SKN St. Pölten 18 29
4. RZ Pellets WAC 18 27
5. FK Austria Wien 18 27
6. SK Puntigamer Sturm Graz 18 26
7. TSV Prolactal Hartberg 18 23
8. SK Rapid Wien 18 20
9. SV Mattersburg 18 19
10. FC Wacker Innsbruck 18 17
11. CASHPOINT SCR Altach 18 14
12. FC Flyeralarm Admira 18 11
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