07.07.2006, 00:00 Uhr

DIENSTAG WAR GROßKAMPFTAG FÜR DEN FK AUSTRIA MAGNA. DIE...

Dienstag war Großkampftag für den FK Austria MAGNA. Die...

Dienstag war Großkampftag für den FK Austria MAGNA. Die Amateure spielten ihre erste Meisterschafts-Partie, ein Teil der Kampfmannschaft sammelte Spielpraxis gegen Simmering und die beiden Chefs, Sportdirektor Peter Stöger und Trainer Frenkie Schinkels, waren in Athen. Freilich nicht, um die Akropolis zu besichtigen, sondern um unserem Champions-League-Qualifikations-Gegner Benfica Lissabon auf die Beine zu schauen. Der testete gegen AEK Athen, verlor mit 1:3, hat seine Klasse aber mehrmals aufblitzen lassen. Die Partie wurde im Olympia-Stadion Athens gespielt, Stöger schätzt, dass ungefähr 35.000 Zuschauer bei diesem Freundschaftsspiel waren. Für österreichische Verhältnisse eine unvorstellbare Dimension, allerdings wäre die Unterstützung im Happel-Stadion ein großer Schritt, um die Portugiesen etwas überraschen zu können. "Nur mit allen Austrianern im Rücken ist die Sensation möglich. Wenn die Leute wirklich ins Stadion kommen und nicht nur darüber reden, wenn wir wirklich 45.000 Zuschauer haben, dann können wir Benfica schlagen." Heute früh waren für das Heimspiel am kommenden Dienstag 8.500 Tickets abgesetzt, da fehlt noch einiges auf ein volles Haus. Dass wir das aber dringend benötigen werden, davon ist auch Peter Stöger überzeugt. Er und Frenkie Schinkels haben die erste Halbzeit getrennt von einander verfolgt, die Rückschlüsse waren aber dieselben. Stögers Analyse: "Technisch unglaublich stark, in der Offensive eine Macht, schwer auszurechnen, sehr beweglich." Na bumm, und wie sollen wir die knacken? "Dass sie Qualität haben, steht außer Zweifel, dafür hätten wir sie nicht beobachten müssen. Aber wie man gegen AEK Athen gesehen hat, sind sie auch zu erwischen." Besonders herausgestochen aus dem Kollektiv sind Petit, Manu, Nuno Gomez, Rui Costa sowie der eingewechselte Mexikaner Fonseca. Einer wie Simao (der Benfica noch verlassen dürfte) ist dabei nicht einmal eingewechselt worden. Stögers Ansatz: "In der Abwehr waren sie gegen die Griechen etwas leichtsinnig, AEK hat aus insgesamt vier Chancen drei Tore gemacht, alle vor der Pause."     Weitere Spionagereisen wird es nicht geben, man hofft, dass man noch eine Kassete von diesem Spiel und anderen Partien bekommt. Das Tor von Benfica erzielte übrigens der eingewechselte Paulo Jorge 1:3 (45.). Die Treffer von AEK fielen in der 19., 23. und 40. Minute. Benfica begann mit: Quim; Nélson, Luisão, Ricardo Rocha, Léo; Petit, Katsouranis, Karagounis, Rui Costa; Manú, Nuno Gomes. Ersatz waren: Moreira, Alcides, Anderson, Nuno Assis, Paulo Jorge, Diego, Mantorras, Fonseca.