18.02.2006, 00:00 Uhr

DER KASSIER DER AUSTRIA DARF SICH DIE HÄNDE REIBEN. 11.500 KARTEN...

Der Kassier der Austria darf sich die Hände reiben. 11.500 Karten...

Der Kassier der Austria darf sich die Hände reiben. 11.500 Karten sind abgesetzt, damit haben wir am Samstag ein volles Haus beim so wichtigen Spiel gegen Wacker Tirol. Seit 09:45 Uhr gibt es nicht einmal mehr einen Tipp für alle Kurzentschlossenen, wir sind ausverkauft! Jetzt müssen wir nur noch den ersten Matchball verwerten, dann haben wir ein Fest der Superlative im Horr-Stadion. Die Statistik vor diesem brisanten Duell spricht für den FAK. In den letzten 9 Duellen (inklusive Cup) gab es keine Niederlage. Ein Remis wird für den vorzeitigen Titelgewinn möglicherweise zu wenig sein, denn Salzburg spielt zeitgleich ja zuhause gegen Pasching und hätte mit einem Sieg und einem Remis oder eine Niederlage von uns noch Chancen. Aber an die letzte Begegnung im Horr-Stadion erinnern wir uns noch gerne zurück. Am 22. März siegten wir im Cup mit 2:0 nach Toren von Roman Wallner und Vladimir Janocko. In der Meisterschaft gab es das Duell zuletzt auswärts: Zum Frühjahrs-Auftakt am 18. Februar am Tivoli. Mario Tokic und Filip Sebo finalisierten den 2:0-Auswärtssieg. Auch die Schiedsrichter-Ansetzung ist ein gutes Omen. Die Bundesliga hat für diesen Schlager den routinierten Gerald Lehner ausgewählt. Der 38jährige hat uns heuer bereits sechsmal gepfiffen. Drei Siege stehen zwei Remis und nur eine Niederlage (im Herbst in Salzburg) zu Buche. Interessantes Detail: Herr Lehner hat uns heuer auch schon am 29.10.2005 beim Heimspiel gegen die Tiroler gepfiffen. Die Partie endete mit 0:0. Das Remis war zum damaligen Zeitpunkt eigentlich eine ganz schwere Niederlage. Stöger/Schinkels wurde von den Medien hart kritisiert, auch von den Fans gab es keine Rückendeckung. Das Duo bewahrte zum Glück aber kühlen Kopf, richtete die Mannschaft perfekt her und danach folgte wieder ein Aufstieg wie Phönix aus der Asche. Neun Spiele in Serie blieben die Violetten unbesiegt, nur die leidige Gummiband-Affäre in Salzburg (0:3) war der erste Ausrutscher. Dazwischen folgte die Krönung zum Winterkönig und Salzburg wanderte von Wolke 7 wieder auf den Boden der Realität.