08.04.2006, 00:00 Uhr

DAS WAR EIN NACHTRAG GANZ NACH UNSEREM GESCHMACK. NUR VIER TAGE NACH DEM...

Das war ein Nachtrag ganz nach unserem Geschmack. Nur vier Tage nach dem...

Das war ein Nachtrag ganz nach unserem Geschmack. Nur vier Tage nach dem unglücklichen 1:1 gegen den FC Superfund gewann der FK Austria MAGNA gegen den GAK knapp aber verdient mit 2:1 und baute seine Tabellenführung auf Red Bull Salzburg auf sieben Punkte aus. „Es ist schon ein kleiner Schuss Genugtuung auch dabei“, gestand Trainer Frenkie Schinkels nach der Partie. Dementsprechend locker war die Stimmung auch heute beim Auslaufen."Nur die Tüchtigen haben das Glück“, freute sich Schinkels. Demonstrativ klatschten sich nach dem Abpfiff alle auf der Ersatzbank ab und lagen sich jubelnd in den Armen. „Man hat gesehen, dass wir auf einem guten Weg sind, wenngleich ich schon in der Nachbesprechung die Spieler gefragt habe, warum einig so nervös waren. Als Antwort habe ich bekommen, dass im Hinterkopf schon der mögliche Sieben-Punkte-Vorsprung eine Rolle gespielt hat.“ Nur über Tokic und Didulica hielt Schinkels in der üblichen Manöverkritik schützend seine Hand. "Ansonsten haben wir uns das Leben selber schwer gemacht. Als wir hinten besser gestanden sind, hat es auch nach vorne die Sicherheit wieder gegeben." GAK-Coach Lars Söndergaard meinte in seiner Analyse, dass die Austria sehr viel Glück gehabt hätte, dem entgegnet Sportdirektor Peter Stöger: "Es war kein Glück, dass wir wieder in die Partie zurück gekommen sind, es war ein Fehler von Ehmann." Richtig, denn sein Handspiel im Strafraum, das er noch dazu völlig unmotiviert begangen hat, war das Signal zur Aufholjagd. Schinkels ergänzt: "Nur die, die es uns nicht vergönnen, sprechen von Glück. Wir wissen, wie hart wir dafür arbeiten müssen und dafür stehen wir auch jeden Tag auf dem Trainingsplatz." Trotz des komfortablen Vorsprungs ist die Euphorie weiterhin etwas gebremst. „Natürlich war es das noch nicht, dafür gibt es noch zuviele Punkte zu vergeben“, weiß Stöger, dass in den ausstehenden Spielen noch vieles passieren kann. „Wir sind noch lange nicht durch. Wir haben uns in eine gute Ausgangsposition gebracht, dürfen jetzt keinesfalls locker lassen, sondern müssen noch zulegen.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 30 68
2. FK Austria Wien 30 53
3. SK Puntigamer Sturm Graz 30 51
4. CASHPOINT SCR Altach 30 51
5. FC Flyeralarm Admira 30 40
6. SK Rapid Wien 30 34
7. RZ Pellets WAC 30 34
8. SV Mattersburg 30 33
9. SKN St. Pölten 30 31
10. SV Guntamatic Ried 30 27
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