27.10.2006, 00:00 Uhr

DAS FRÜHJAHR WIRD FÜR STEPAN VACHOUSEK BESTIMMT KEIN EINFACHES...

Das Frühjahr wird für Stepan Vachousek bestimmt kein einfaches...

Das Frühjahr wird für Stepan Vachousek bestimmt kein einfaches werden. Nach seiner abermaligen Operation im Kniegelenk kämpft der Tscheche ab heute in Wien verbissen um sein Comeback. Aber das wird es voraussichtlich erst in sechs bis acht Wochen geben. Um aber nichts unversucht zu lassen, bekommt der 27jährige einen eigenen Mann abgestellt, der sich nur um sein persönliches Rehab-Programm kümmern wird. Vergangenen Samstag hat Klubarzt Dr. Alexander Kmen das Knie von Vachousek arthroskopiert. Die Dauer des Eingriffs - viereinhalb Stunden, "Vachi" lag von 17 bis 21 Uhr auf einem OP-Tisch der Privatklinik Döbling. Kmen erzählt: "Der Meniskus war verletzt, daraus ist eine massive Entzündung der Schleimhaut entstanden und wiederum daraus bildete sich eine Zyste." Diese Zyste war neun Zentimeter groß und verursachte dem Knie Vachouseks, an dem er auch am Kreuzband operiert wurde, große Probleme. "Wir mussten sie rausnehmen und die Gelenkskapsel wieder vernähen", sagt Kmen, der mit der Mannschaft zurzeit ebenfalls im Trainingslager in Marbella ist und sich vor Ort um die Gesundheit der Spieler kümmert. So gut die Operation verlaufen ist, so niederschmetternd ist Kmens Hochrechnung, wenn es um den Zeitpunkt für das Comeback unserer Nummer 10 geht. "Ich würde von acht Wochen ausgehen." Diese Nachricht hat alle schwer getroffen, aber Kmen stellt in Aussicht, dass "Vachi" mit einer spezifischen Betreuung etwas früher fit werden könnte. Die Austria hat auf diesen Strohhalm sofort reagiert. Als Vachousek vor eineinhalb Jahren am Kreuzband operiert wurde, hat ihn unser damaliger Physiotherapeut Freddy Siemes wieder voll auf Schiene gebracht. Die Idee ist nun, dass ihn Siemes auch jetzt wieder aufpeppeln soll. Kmen findet: "Stepan kennt ihn sehr gut, hat vollstes Vertrauen zu ihm, Siemes ist ein guter Mann. Wir gehen also überhaupt kein Risiko ein. Ich erwarte mir einen Schub beim Heilungsprozess." Bereits heute starten die beiden das Comeback-Unternehmen. Siemes, der seit Sommer selbstständig ist, wird täglich mit Vachousek arbeiten, die Einheiten im Horr-Stadion oder in einem Institut mit ihm absolvieren. "Wenn die Kapselwand hält und der Muskelaufbau gut abläuft, dann habe ich keinerlei Bedenken, dass er wieder topfit zurückkehrt", versichert der Doc, der ansonsten in Marbella zum Glück nicht viel zu tun hat. Bis auf Vaclav Sverkos (Mukelfaserriss) sind alle fit. Wie gesagt, Vachousek ist wirklich ein Spezialfall, sollte sich ein anderer Spieler verletzen, wird er weiterhin mit unserem Partner, dem Pan Vital-Institut arbeiten.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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