27.10.2006, 00:00 Uhr

DAS BETREUERTEAM DER AUSTRIA AMATEURE IST MIT DEM JAHRESWECHSEL UM EIN...

Das Betreuerteam der Austria Amateure ist mit dem Jahreswechsel um ein...

Das Betreuerteam der Austria Amateure ist mit dem Jahreswechsel um ein neues Mitglied verstärkt worden. Christian Peischl, vormals Sportmanager bei Untersiebenbrunn und LASK, fungiert seit nunmehr gut einem Monat als Sportkoordinator für die „Amas“. Im Interview auf www.fk-austria.at zieht er eine erste Bilanz und erklärt, was die treuen Fans der violetten Amateure ab dem 16. März (Rückrundauftakt beim FC Lustenau) erwartet. Christian, du hast dich inzwischen gut bei den Amateuren eingelebt. Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung? Wir sind sehr zufrieden. Nach dem Stadthallensieg, wo ja von uns Markus Aigner, Michael Madl (jetzt im Kampfmannschaftskader, Anm.), Christoph Saurer, Bartolomej Kuru und Rubin Okotie dabei waren, lag unser Hauptaugenmerk auf der Kaderzusammenstellung der Amateure. Unter der Führung von General Manager Thomas Parits, sowie mit Thomas Janeschitz und Manfred Schmid wollten wir Qualität und Erfahrung in den Kader bekommen. Diese Aufgabe haben wir glaube ich gemeinsam sehr gut erfüllt und ich bin überzeugt, dass wir jetzt die angestrebte gesunde Mischung aus Erfahrung und Talenten zur Verfügung haben. Sowohl die Klasse der Spieler, die aus der Kampfmannschaft zu uns gekommen sind, aber auch die Qualitäten der jungen Spieler, zum Beispiel Philipp Netzer oder Christoph Saurer, die sicher zur Ligaspitze zählen, wird uns beim benötigten Umschwung im Frühjahr helfen. Was sagen die jüngsten Testspiele aus, die „Amas“ konnten ja fast durchwegs Erfolge feiern… Es ist eine Standortbestimmung und es ist auch schon eine offensivere Ausrichtung erkennbar. Rubin Okotie hat Tore gemacht, auch unser neuer Stürmer Dragan Dimic hat sich schon sehr gut eingefügt, wir kommen insgesamt wieder zu mehr Torchancen und dementsprechend stellen sich auch die Erfolge ein. Dieser Teil der Vorbereitung stimmt mich sehr positiv, weil wir bei Spielen gegen starke Gegner, wie es Sturm Graz oder die Salzburg Amateure durchaus sind, auch aus einer sehr gut organisierten Abwehr heraus agiert haben, das wächst langsam alles zusammen. Was fehlt da noch zum letzten Feinschliff? Wir müssen unser neues System, eine Form des 4-3-2-1, sicher noch mehr automatisieren. Vor allem das Umschalten von Offensive auf Defensive. Dazu haben wir schon beim kommenden Test gegen Schwadorf und bei den zwei internationalen Spielen in der Türkei Gelegenheit. Zudem kommt mit Günter Schiesswald noch ein sehr routinierter Spieler in den Kader zurück. Die Ärzte und Physiotherapeuten haben uns laufend bestätigt, dass er auf einem hervorragenden Weg ist. Günter absolviert derzeit ein Aufbautraining und wird im Trainingslager in der Türkei wieder voll mit der Mannschaft arbeiten können. Was steht bei dir in den kommenden Wochen noch an Arbeit an? Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen für das Trainingslager in der Türkei. (17. bis 24. Februar, Anm.) Wir haben uns ausserdem personell noch verstärkt. Mit Michael Zeischka steht ein weiterer Masseur in unserem Team, er wird vor allem beim Trainingslager mithelfen, dass die Burschen schnell regenerieren werden. Daneben finalisieren wir die Kaderplanungen für die Frühjahrssaison. Interne Planungslisten arbeiten wir noch gemeinsam mit Thomas Parits auf. Wir werden in den kommenden Tagen noch genau besprechen, wie die interne Rotation ablaufen wird, welche Spieler bei welchem Abschlusstraining dabei sein werden. Speziell betrifft das die Kandidaten, die immer am Sprung in die Kampfmannschaft sind. Wie geht es unseren Bundesheer-Kandidaten? Da haben wir ein gutes Einvernehmen gefunden. Tomas Simkovic, Andres Walzer und Markus Suttner konnten wir vom Bundesheer soweit loseisen, dass sie die Nachmittags-Einheiten mit uns absolvieren dürfen. Auch das Trainingslager werden sie sicher bestreiten. Bei Andreas Ulmer und Marco Slavatore arbeiten wir gerade an einer ähnlichen Freigabe. Bei Andreas Ulmer ist aber vorerst am wichtigsten, dass er schnell wieder gesund wird. Seine Prellungen klingen zum Glück sehr gut ab, er ist natürlich noch nicht schmerzfrei, aber wir hoffen, dass er in den kommenden beiden Wochen zurückkehren kann. Auf was dürfen sich unsere treuen Amateure-Fans im Frühjahr freuen? Wir konnten unser System durch die neuen Spieler offensiver ausrichten. Mit diesem Kader können, wollen und müssen wir den Fans und Sponsoren mehr bieten, als im Herbst. Darüber hinaus dürfen wir aber auch die Defensivarbeit nicht vernachlässigen. Denn nur über ein geordnetes und konzentriertes Abwehrverhalten als Basis, kommt unser kreatives Mittelfeld zur Geltung. Welche Zielvorgabe gilt es mit der nun vorhandenen Mannschaft umzusetzen? Wir wollen weg von den Abstiegsplätzen, das spielerische Niveau steigern und das Horr-Stadion wieder zur Festung machen. Wenn wir das vorhandene Potential, von dem ich überzeugt bin, in den Spielen abrufen können, wird der Sprung von so manchem jungen Spieler, derzeit stehen ja 12 Talente aus der FSA in unseren Reihen, in die Kampmannschaft automatisch leichter.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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