27.09.2006, 00:00 Uhr

BRAVO, VEILCHEN! MIT EINER TAKTISCH UND KÄMPFERISCH NAHEZU TADELLOSEN...

Bravo, Veilchen! Mit einer taktisch und kämpferisch nahezu tadellosen...

Bravo, Veilchen! Mit einer taktisch und kämpferisch nahezu tadellosen Leistung hat sich der FK Austria MAGNA eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel in zwei Wochen in Wien  geschaffen. Den Treffer für die neu formierte Mannschaft erzielte Wolfgang Mair nach einem super herausgespielten Konter, damit können wir weiterhin vom Aufstieg in die Gruppenphase des UEFA-Cups träumen. Noch beim Anpfiff war es in jedem Fall ein ungewohntes Bild, das die Austria optisch ablieferte: Erstens, weil sie mit dunkelblauen Dressen antreten musste. Der slowenische Referee beanstandete am Vormittag beim UEFA-Meeting unsere neuen, gestreiften Trikots, da sie den weißen von Legia zu ähnlich seien. Obwohl die Polen erklärten, dass sie auch in ganz Rot antreten könnten, lehnte der Schiri ab, er wollte unbedingt, dass wir eine andere Garnitur überstreifen. Da wir bereits im Vorfeld über den kleinlichen Damir Skomina informiert wurden, hatte Zeugwart Christian Stoyer einen dunkelblauen Dressensatz vorbereiten lassen. Zweitens, weil Peter Stöger und Frenkie Schinkels die Mannschaft völlig umkrempelten. Mit acht Österreichern in der Startelf und mit einem 3-4-3-System gegen die offensiven Legia-Boys, wobei Schiemer und Metz bei dieser Partie ihr Saisondebüt feierten. Sie bildeten gemeinsam mit Delano Hill die Abwehrkette, davor Kiesenebner und Blanchard als zentrale „Staubsauger“ und an den Flanken die eher nach hinten orientierten Troyansky sowie Ertl. Der Grundgedanke dahinter: Kein taktisches Verschieben der beiden Viererketten, sondern klare Aufgaben für unsere Defensive, die sich ausschließlich um die Stürmer und die offensiven Mittelfeldspieler kümmern sollte und für unsere drei Stürmer (Mair, Wallner, Aigner), die den Abwehrverband der Polen beschäftigen sollte.   Diese simple Aurichtung klappte in der ersten Hälfte auch sehr gut. Die Austria kontrollierte Legia, kam nie ernsthaft in Gefahr, verlegte sich mehr aufs Kontern. Eine richtige Taktik, denn aus so einem der schnellen Gegenstöße fiel auch das 1:0. Blanchard spielte mit einem herrlichen Lochpass Wolfi Mair ideal frei, der flinke Tiroler traf vom Strafraum mit links ins lange Eck (26.). Bis kurz vor dem Seitenwechsel machten Metz & Co. alles richtig, leider fiel aber dann doch der Ausgleich. Keiner konnte den Ball aus der Gefahrenzone weit genug wegbefördern, der technisch brillante Junior schlenzte die Kugel aus 20 Metern mit dem Außenrist ins Kreuzeck, Safar war machtlos.  Mit diesem Treffer wurden die Hausherren immer stärker, allerdings nur, was die Spielanteile betraf, denn Torchancen hatten sie nach dem Wechsel nur noch eine kurz vor dem Ende per Kopf durch Choto, für die Austria prüfte Kiesenebner mit einem Fernschuss Keeper Fabianski. Nach den Tiefschlägen in der Meiterschaft tut dieses Erfolgerlebnis sehr gut. Fazit: Mit diesem Ergebnis können wir gut leben, damit ist der Aufstieg in die Gruppenphase wir vor zwei Jahren möglich. Das Rückspiel ist am 28. September, um 20:45 Uhr, im Happel-Stadion. Veilchen-Fans, kommt bitte und unterstützt uns! Legia Warschau: Fabianski; Bronowicki, Dick, Choto, Edson; Radovic, Surma, Balde (46., Janczyk), Guerreiro; Junior (61., Wlodarczyk), Szalachowski (46., Burkhardt). FK Austria MAGNA: Safar; Schiemer, Metz, Hill; Ertl, Kiesenebner, Blanchard, Troyansky; Aigner (72., Ulmer), Wallner (63., Pichlmann), Mair (46., Wimmer). Gelb: Balde; Metz, Kiesenebner, Hill. Tore: Junior (44.); Mair (26.). SR: Damir Skomina (Slo). Besucher: 10.000. Stimmen: Frenkie Schinkels Das 1:1 ist ein traumhaftes Resultat. Das gibt uns ein riesiges Stück Selbstvertrauen. Ehrgeiz, Kampfgeist und Moral haben gestimmt. Peter Stöger Ich bin mit der Art und Weise des Spiels sehr zufrieden. Die Burschen haben sich als Einheit gezeigt. Das 1:1 dokumentiert, dass wir eine Mannschaft sind. Jocelyn Blanchard Dieses Spiel war sehr wichtig für die Mannschaft und den Trainer. Das gibt uns einen gehörigen Schub Selbstvertrauen und war eine gute Vorbereitung auf das Mattersburg-Match. Florian Metz Ich hoffe, dass sich dieser Trend auch auf die Bundesliga umschlägt. Das Auswärtstor war das Wichtigste, beim 1:1 haben wir den Ball zweimal nicht wegbekommen. Nach dem 1:1 sind wir jetzt in Wien Favorit.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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