04.01.2006, 00:00 Uhr

BEIM TESTSPIEL GEGEN DEN 1. FC KÖLN KAM ER IM DREIER-MITTELFELD AUF...

Beim Testspiel gegen den 1. FC Köln kam er im Dreier-Mittelfeld auf...

Beim Testspiel gegen den 1. FC Köln kam er im Dreier-Mittelfeld auf der für ihn ungewohnten rechten Position zum Einsatz, hinterließ dort aber einen prächtigen Eindruck. Neben seiner Kampfkraft und dem guten Passspiel trat Markus Kiesenebner gegen den deutschen Bundesliga-Absteiger auch als Torschütze in Erscheinung. Wie er sich  seine Saison beim FK Austria MAGNA vorstellt und wie hart der Kampf ums Trikot sein wird, erzählt er im Interview www.fk-austria.at. Kiesi, wir schätzen, dass es diese Vorbereitung besonders in sich hat. Zwei Trainingslager, erst in Bad Radkersburg, jetzt in St. Veit/Glan. Das verlangt einem doch alles ab, oder? Das finde ich gar nicht, mir ist es viel lieber zweimal sechs Tage weg von daheim zu sein, als einmal zwölf Tage am Stück. Das mag eigenartig klingen, ist für die Psyche aber etwas ganz anderes. Viele von uns sind verheiratet und haben Kinder. Da freut man sich schon, wenn man zu Hause wieder Energie tanken kann. Man ist mit dem Kopf besser bei der Sache. Generell sind aber beide Trainingslager top von den Bedingungen. Jahrelang war Ernst Dospel dein Zimmerpartner, nun hast du mit Christian Schragner einen neuen. Ungewohnt? Nein, überhaupt nicht, denn ich bin nur von einem Absdorfer zum anderen gewechselt. Wir haben zu dritt immer schon viel gemeinsam unternommen, und mit Dospi habe ich auch heute noch viel Kontakt. Zwischen uns hat sich eine echte Freundschaft entwickelt, der Ernstl ist sogar mein Trauzeuge. Wie beurteilst Du generell das Training bislang? Es gefällt mir sehr gut, weil wir viel mit dem Ball und sehr abwechslungsreich arbeiten, das ist für einen Fußballer immer das Wichtigste. Persönlich finde ich es sehr schade, dass Gerhard Zallinger weggegangen ist, ich wünsche ihm auf diesem Weg auch alles Gute für seinen Job bei Panathinaikos. Mit Christoph Reisinger haben wir aber einen sehr guten Nachfolger bekommen. Einige Spieler haben den Klub verlassen – ist der Konkurrenzkampf dadurch neu entbrannt? Auf alle Fälle. Der Kader ist wieder sehr gut besetzt, vor allem haben wir einige starke Junge dabei. Im Training fällt einem gleich auf, dass der Kampf um die Leiberl schon eingesetzt hat. Das wird sich auch bis zum Start der Meisterschaft so durchziehen. Ich kann dem aber nur Positives abgewinnen, denn so bleibt auch die Qualität auf einem hohen Level. Wie siehst Du die Konkurrenz auf deiner Lieblingsposition im zentralen, defensiven Mittelfeld? Warten wir einmal ab, was der Trainer mit Arek Radomski vorhat. Ich spreche jedenfalls viel mit ihm und weiß, dass ich mich in die Mannschaft reinspielen kann. Es wird ein interessanter Kampf, der Coach wird dann entscheiden. Dein Name ist in dieser Transferperiode auch immer wieder im Zusammenhang mit Pasching gefallen. Was ist da dran? Stimmt, die Paschinger haben mich bei unserem letzten Meisterschaftsspiel wirklich gefragt, ob ich mir einen Wechsel vorstellen könnte. Das ist aber kein Thema. Wenn, dann würde ich nur ins Ausland gehen, zurzeit ist das aber noch nicht interessant für mich. Ich will auch gar nicht daran denken, habe noch ein Jahr Vertrag hier, dann müssen wir ohnehin schauen, was passiert. Was hast Du dir persönlich für diese Saison vorgenommen?  Für mich ist wichtig, dass ich spiele und daran werde ich alles setzen. Ich habe mein Pulver noch lange nicht verschossen, will mit der Austria noch viel erreichen und viel gewinnen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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