11.11.2006, 00:00 Uhr

AM DIENSTAG MUSSTEN ERSTMALS IN DIESER SAISON DIE SCHNEESCHAUFLER IM...

Am Dienstag mussten erstmals in dieser Saison die Schneeschaufler im...

Am Dienstag mussten erstmals in dieser Saison die Schneeschaufler im Horr-Stadion ran. Irgendwie war es zwar klar, dass irgendwann auch bei uns der Winter Einzug halten wird, aber wenn er dann da ist, ist es doch überraschend. Ebenso unvorhersehbar ist die Zusammensetzung jener Elf, die in genau einem Monat in Tirol zum Frühjahrs-Auftakt einlaufen wird. Aber es gibt erste Wasserstandsmeldungen und das macht die ganze Sache sehr spannend und kurzweilig. Freilich kann man derzeit nur spekulieren, aber es sind durchaus erfreuliche Meldungen aus dem Kader der Kampfmannschaft. Co-Trainer Sepp Michorl ist zurzeit der Chef am Platz, da Georg Zellhofer wegen Kreislaufproblemen und daraus resultierend nach einem Sturz in seiner Wohnung noch das Krankenhausbett hüten muss. Sowohl Michorl als auch Athletikcoach Gerhard Zallinger sind mit ihm aber ständig in telefonischem Kontakt. Noch nicht abzusehen ist, wie lange der Oberösterreicher im Spital bleiben muss, aber es soll ihm den Umständen entsprechend gut gehen. Beim Training ist Zellhofer allerdings nur physisch nicht dabei, denn das Programm für diese Woche hat er bereits vor seinem Unfall zusammengestellt, die übrigen Trainer setzen seine Vorstellungen auf dem Platz um. Heute war für alle nur Regeneration angesagt (Yoga, Entspannungsübungen, Gymnastik und Mobilisation), dafür war der gestrige Test gegen den Wiener Sportklub (3:0) umso härter. Eisige Temperaturen und schneebedeckter Boden auf dem neuen Kunstrasenplatz beim Horr-Stadion setzten einigen etwas zu, andere wiederum konnten sich geschickt in Szene setzen. Für Sepp Michorl sind drei Spieler bereits bestens in Tritt: Stepan Vachousek (Bild), Christoph Saurer sowie Joachim Standfest. „Vachousek ist auf einem sehr guten Weg. Man sieht, dass er wieder gesund und fit ist. Wir sind alle sehr zuversichtlich, dass er wieder an seine tolle Form vom letzten Frühjahr anschließen kann. Er hat sich auf den Schneeboden am besten eingestellt und das Spiel dirigiert.“ Mit Joachim Standfest haben wir eine Laufmaschine dazu bekommen. Die Qualitäten des Neuzugangs vom GAK kennt man und er ist drauf und dran, die Automatismen aus Graz auch bei uns von Beginn an bringen zu können. Michorl: „Wir haben ihn schon im rechten Mittelfeld und auf der rechten Abwehrposition getestet, er hat überall eine gute Figur gemacht. Dazu kommen noch seine schnellen Flankenläufe. Er hat sich rasch integriert, ist eine echte Verstärkung.“ Hervorragend gemausert hat sich auch Christoph Saurer. Der Youngster von unseren Amateuren hat bereits beim Stadthallenturnier eine tolle Figur abgegeben, an diese Leistung schließt er zurzeit auch auf dem Feld an. Michorl über den 21jährigen: „Er ist in Zukunft eine Alternative, kann sowohl links als auch rechts im Mittelfeld spielen. Christoph macht Druck auf die Arrivierten, hat sich schon im Trainingslager in Belek von seiner Zuckerseite gezeigt.“  Was tut sich bei den „Sorgenkindern“? Arek Radomski fühlt sich nach seinem Seitenbandriss noch immer unsicher, Thomas Pichlmann hat nur leichte Adduktoren-Probleme, Vaclav Sverkos wird schon am Samstag zumindest 45 Minuten bei einem der zwei Testspiele (um 14 Uhr gegen Götzendorf, um 16 Uhr gegen die Vienna – beide wahrscheinlich wieder auf dem Kunstrasen beim Horr-Stadion) eingesetzt.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 11 25
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 11 13
7. CASHPOINT SCR Altach 11 13
8. RZ Pellets WAC 11 12
9. SV Mattersburg 11 7
10. SKN St. Pölten 11 2
» zur Gesamttabelle