02.09.2005, 00:00 Uhr

ZWEI FREIE TAGE - DAS GAB'S NOCH NIE...

Zwei freie Tage - das gab's noch nie...

Großkampftag am Samstag in ganz Europa: Die Nationalteams biegen auf die Zielgerade für die WM 2006 in Deutschland ein, die Länderspiele sorgen aber auch bei der Austria für eine angenehme Nebenerscheinung. Erstmals seit dem neuen Trainerduo Stöger/Schinkels gibt es zwei freie Tage für die Mannschaft am Stück. Und bis Weihnachten wird sich dieses "Zuckerl" nicht mehr wiederholen...Aber nicht, weil die Coaches es den Spielern und sich selber nicht vergönnen würden, es gibt aufgrund des dicht gedrängten Spielplans mit Meisterschaft, Länderspielen und Europacup einfach keine Gelegenheit, um relaxen zu können. Eine 6- bis 7-tage Woche ist für Fußballer heutzutage ganz normal. Alleine auf die Violetten warten beginnend mit dem Heimspiel gegen Red Bull Salzburg (11.09.; 15:30 Uhr) in drei Wochen sieben Spiele, im Schnitt also jeden dritten Tag ein Pflichtspiel. "Es lebe der große Kader und die Rotation", sagt Trainer Frenkie Schinkels, der nun selber übers Wochenende in der Therme Loipersdorf abschalten wird.Sportmanager Peter Stöger (Bild) ist mit dem Nationalteam nach Polen gereist, denn sechs Austrianer könnten eingesetzt werden: Lasnik, Limnz, Dospel, Kiesenebner, Radomski und Mila.Die Spieler nützen die Pause und reisen nach Hause: Antonsson ist nach Schweden geflogen, Rushfeldt nach Norwegen, Janocko besucht morgen Slowakei gegen Deutschland in Bratislava, Hill fliegt nach Amsterdam, Sionko ist zu seiner schwangeren Frau nach Prag gefahren, Vachousek ist nach Teplice gedüst. Die Österreicher sind freilich in ihre Bundesländer abgerauscht. Einzig Jocelyn Blanchard bleibt in Wien, sein Sohn beginnt am Montag mit der Schule, für sein Haus an der Cote d'Azur geht es sich da leider nicht mehr aus.Und Fernando Troyansky - der muss mit einem Tisch in einem argentinischen Steak-House vorlieb nehmen, das Buenos-Aires-LIVE-Feeling ist in zwei Tagen leider nicht anders möglich...

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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