04.03.2005, 00:00 Uhr

VOR STURM: "KÖNNEN KEINE SENSATION LIEFERN"

Vor Sturm: "Können keine Sensation liefern"

Für 90 Minuten verlassen die Kicker des FK Austria MAGNA morgen die internationale Bühne, treffen in Graz auf Sturm. Trainer Lars Söndergaard auf die Frage, ob man einen Profi nach dem Bilbao-Highlight jetzt extra motivieren muss für den Bundesliga-Alltag: "Nein, erstens ist es ihr Job. Und zweitens wollen wir Meister werden, das müssen wir gegen Sturm gleich beweisen."Keine Sorge also im Hinblick auf die professionelle Einstellung der Violetten, dafür muss der Däne auf zwei Stammspieler verzichten. Stephan Vachousek fällt mit einem Seitenband-Einriß noch aus, Markus Kiesenebner ist gesperrt. Sehr guter Ersatz steht in beiden Fällen schon parat: Mila für Kiesenebner, Janocko (Bild) für Vachousek. Janockos Nominierung ist deswegen sehr interessant, da er in Bilbao nicht einmal auf der Bank war. Söndergaard dazu: "Dort wollten wir mehr Möglichkeiten haben, wir brauchten Spieler auf der Bank, die sowohl für die Defensive als auch für die Offensive verwendbar sind."Gegen Sturm soll alles so am Schnürchen laufen wie gegen Bilbao, aber Vorsicht ist geboten. Söndergaard will Druck und Vollgas von der ersten Minute an sehen, dieselbe Dynamik und dasselbe Tempo wie im Baskenland. Das Gefährliche an Matches nach internationalen Highlights - Spannung muss aufgebaut werden, die Spieler müssen die Lobeshymnen der Fans und Medien für diese Partie aus ihren Köpfen streichen. "Wir können keine Sensation in Graz liefern, es ist fast egal, wie es läuft", erklärt der Trainer, der deshalb auch recht froh ist, dass die Mannschaft heute Nacht gemeinsam im Hotel verbringen wird und so sich jeder optimal auf den Gegner einstellen kann.