11.09.2005, 00:00 Uhr

STARKE VEILCHEN ZÄHMEN SALZBURGER BULLEN

Starke Veilchen zähmen Salzburger Bullen

Der FK Austria MAGNA besiegte im Spitzenspiel der 9. Runde der T-Mobile Bundesliga Red Bull Salzburg mit 2:0. Dadurch übernahmen die Violetten wieder die Tabellenführung und liegen nun drei Punkte vor dem Verfolger FC Superfund. Das Spiel begann mit einem Schock für die Hausherren, als Kiesenebner in der 17. Minute mit einer Schädelprellung verletzt vom Platz musste, seinem Einsatz am Donnerstag in Norwegen sollte aber nichts im Wege stehen. Für ihn kam Troyansky. Zu den ersten hochkarätigen Chancen kamen die Violetten, doch Ceh (17.), Blanchard (19.) und Lasnik (21.) verfehlten nur knapp das Salzburger Tor. In der 26. Spielminute riss es die rund 9.000 Zuschauer im Franz Horr-Stadion erstmals von den Sitzen, als Ceh Goalgetter Linz perfekt in Szene setzte und dieser kaltschnäuzig zum 1:0 einnetzte. In Folge machte die Austria weiterhin Druck und nur vier Minuten später verfehlte der starke Lasnik erneut knapp das gegnerische Gehäuse. Fazit zur Pause: Der FK Austria Magna kontrollierte klar das Geschehen, die Gäste kamen nur zu einer echten Torchance (Zickler/44. ). Nach der Pause fanden die Gäste durch Mair und Zickler die ersten gefährlichen Torchancen vor. 60. Spielminute: Das Franz Horr-Stadion bebte erneut, nachdem Linz einen Corner von Ceh zum 2:0 verwandelte. Die Bullen konnten dem in weiterer Folge wenig entgegen setzen und blieben bis auf eine Zickler-Chance (70.) glanzlos. Die Austria brachte die 2:0-Führung souverän über die Distanz und ist nun bereits seit September 2001 zu Hause gegen die Salzburger ungeschlagen. Der Heimsieg ist angesichts der dünnen Personaldecke besonders erfreulich. Erstmals standen nur 17 statt 18 Spieler auf dem Blankett. Neben den Langzeit-Verletzten Janocko und Vachousek mussten auch Radomski (Seitenband), Rushfeldt (Wadenmuskulatur), Papac (Autounfall-Bruch im Oberkiefer, am Montag wird er im AKH operiert, fällt länger aus), Schiemer (Adduktoren) und Metz (muskuläre Probleme) verletzungsbedingt passen. Mittelfeld-Star Libor Sionko fehlte wegen eines weitaus erfreulicheren Grundes: Trainer Schinkels und Teammanager Stöger erlaubten dem Tschechen bei der heute erwarteten Geburt seines Kindes dabei zu sein. Wir gratulieren den glücklichen Eltern auf diesem Wege recht herzlich.