26.04.2005, 00:00 Uhr

ST. PÖLTEN WIRD NICHT AUF DIE LEICHTE SCHULTER GENOMMEN

St. Pölten wird nicht auf die leichte Schulter genommen

Morgen das Cup-Viertefinale beim SKN St. Pölten (http://www.sknstpoelten.com) (19:30 Uhr). Für den aktuellen Tabellenfünften der Regionalliga Ost das "Spiel des Jahres", für den FK Austria MAGNA ein Spiel, bei dem vom gesamten Umfeld ein Sieg gefordert wird. Trainer Lars Söndergaard: "Eine harte Aufgabe. St. Pölten hat schon Vienna, Bregenz, Wörgl und Salzburg eliminiert, die werden auch gegen uns alles versuchen, um den haushohen Favoriten aus dem Bewerb zu kippen."Für die Violetten ist es ein Mosaiksteinchen mehr auf dem Weg zum möglichen Double. Allerdings geht das kräfteraubende Frühjahr sehr an die Substanz. Kommen wir bis ins Cupfinale, dann gibt es bis 1. Juni nur noch englische Wochen. Diese dauern bereits seit März, denn viele unsere Spieler sind ja auch bei den Länderspiel-Terminen im März engagiert gewesen, somit steht das Gros der Veilchen seit den UEFA-Cup-Matches gegen Bilbao (24. und 27. Februar) im "doppelten" Wochen-Rhythmus.Abgsehen von der mentalen und körperlichen Müdigkeit kommen jetzt auch noch Verletzungen dazu. Vachousek hat sich im Montag-Training am Knie verletzt, Rushfeldt hat sich am Samstag in Salzburg ein Sprunggelenks-Verletzung zugezogen, Afolabi hat ebenfalls Knöchelprobleme, Sionko ist nach wiederholtem Grippeanfall noch außer Gefecht. Logische Folge, dass Umstellungen zwingend sind. Wer spielt, wird nicht verraten. Letzte Woche im Achtelfinale gegen Sturm kam eine ganz andere Elf vom Start weg zum Einsatz, die üblicherweise in der Meisterschaft beginnt. Diesmal wieder? Söndergaard jedenfalls nimmt St. Pölten maximal ernst, hat sogar einen Scout bei der Generalprobe am Wochenende in Ritzing gehabt und freilich auch Infos von Amateur-Sportchef Peter Stöger eingeholt. In Ritzing verlor die Truppe von Günther Wessely mit 0:1, in der Vorwoche gegen unsere Amateure 1:2. Aber: Der SKN hat jede Menge erfahrene Akteure in seinen Reihen. "Magic" Aigner (früher Interwetten), von der Admira die jungen Feurer und Knaller sowie Fallmann. Ebenfalls im Kader die beiden Ex-Austrianer Franz Königshofer (morgen gesperrt) und Alexander Lex. Und Rapid hat sich bereits die Dienste des schnellen Helmut Prenner gesichert. Also kein No-name-Team, das nur darauf wartet, von uns aufgefressen zu werden. "Von unserer Seite wird alles passen müssen, aber natürlich sind wir der Favorit", so Söndergaard.Infos für Kartenpreise: Vollpreis: 14 ?Ermäßigt: 12 ?Kinder bis 15 freiErfolge: Meistertitel 2. Landesliga West 2000/2001;Meistertitel 1. Landesliga 2001/2002;Finalist NÖ-Cup 2002;Platz 10 Regionalliga Ost 2002/2003;(Das "ALTE" St. Pölten in der Bundesliga: 1988/89 8.; 1989/90 7.; 1991/92 8.; 1992/93 6.; 1993/94 9.)Stadion: Voith-PlatzSpratzener Kirchenweg 25, 3100 St. Pölten;Fassungsvermögen: 10.000 ZuschauerAnfahrt: Autobahnabfahrt St. Pölten Süd, links auf die Mariazeller Straße einbiegen und Richtung Zentrum fahren. Nach circa 1 Kilometer, nach der Bahnunterführung bei der Ampelkreuzung rechts Richtung Landsbergerstraße. Auf dieser weiterfahren, über den Kreisverkehr gerade drüber und dann bei der Kreuzung links auf den Spratzerner Kirchenweg einbiegen. Auf diesem weiterfahren bis rechts der Voith-Platz zu sehen ist. Links gibt es dann einen großen Parkplatz.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 19
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. FK Austria Wien 9 15
4. SK Rapid Wien 9 13
5. LASK 9 13
6. FC Flyeralarm Admira 9 13
7. CASHPOINT SCR Altach 9 12
8. RZ Pellets WAC 9 11
9. SV Mattersburg 9 6
10. SKN St. Pölten 9 2
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