28.06.2005, 00:00 Uhr

NEUE STRUKTUREN VON FRANK STRONACH ABGESEGNET

Neue Strukturen von Frank Stronach abgesegnet

Im Lager des FK Austria MAGNA tut sich etwas auf höchster administravier und sportlicher Ebene. Und das ist in erster Linie Präsident Dr. Peter Langer (Bild) zu verdanken, der sich mit Frank Stronach vor dem Cupfinale ausführlichst unterhielt. Langer, der mit Stronach quasi von Wirtschafts-Fachmann zu Wirtschafts-Fachmann den Talk führte, konnte mit dem Betriebsführer dabei eine gemeinsame Lösung hinsichtlich der Strukturen im Verein erarbeiten. Diese wichtige Entscheidung ist auch schriftlich festgehalten und nicht nur in mündlicher Absprache getroffen worden. Eine Geschäftsordnung, die für klare Linien sorgen soll.Die Austria wird demnach ab sofort von einem vierköpfigen Team geführt, das von Stronach vollstes Vertrauen genießt und über dessen Entscheidungen er sich auch künftig nicht hinwegsetzen möchte. Stronach glaubt an die Kompetenzen seiner hochrangigen Mitarbeiter und schenkt ihnen vollstes Vertrauen bei allen Entscheidungen. Manager Markus Kraetschmer wurde von ihm nach dem Abgang von Toni Polster bereits mit weit mehr Kompetenzen ausgestattet, er hat das Sagen in sämtlichen wirtschaftlichen Belangen. Peter Stöger und Frenkie Schinkels geben die sportliche Linie vor, Wolfgang Rebernig unterstützt das Team in allen rechtlichen Fragen.Konkret wird das vierköpfige Team alle Entscheidungen hinsichtlich neuer Spieler, Vertragsverlängerungen etc. gemeinsam entscheiden, die Eckdaten für einen Transfer aufsetzen und ausarbeiten und das "Go" vom Betriebsführer einholen. Damit hat es Dr. Langer, der nunmehr seit dem Jahr 2002 Präsident der Austria und seit mehr als 30 Jahren ordentliches Mitglied bei den Violetten ist, geschafft, mehr Kompetenz, aber auch Verantwortung für die operativen Austria-Mitarbeiter zu ermöglichen. Stronach wird sich auch aus dem Tagesgeschäft heraushalten. Selbst ein etwaiger Trainer-Wechsel durch Stronach wird vorher mit dem Verein besprochen. "Auch Frank hat einen Lernprozess durchgemacht", sagte der Präsident, der einräumt: "Natürlich hat der Geldgeber Rechte, die in der Geschäftsordnung ebenfalls festgehalten sind."Die neuen strukturellen Richtlinien des Vereins sind aber keine Abkehr von Magna oder Stronach - ganz im Gegenteil. "Es gibt keine Aktivitäten, den Sponsor zu wechseln, sondern ein klares Ja zu Magna", erklärte Langer nach nunmehr siebenjähriger "Ehe" zwischen der Austria und dem Unternehmen des Austro-Kanadiers. "Wir sind nur unzufrieden gewesen, wie das Geld ausgegeben wurde. Das ist ein Modell, das sich langfristig bewährend und das die Ruhe bringen wird, die wir brauchen."Erste Auswirkung der neuen Geschäftsordnung war die Nicht-Verpflichtung des polnischen Stürmers Maciej Zurawski. Kraetschmer: "Für dieses Geld wollte Peter lieber Filip Sebo und Arek Radomski haben." Gesagt, getan...

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 15 34
2. SK Puntigamer Sturm Graz 15 32
3. SK Rapid Wien 15 29
4. FC Flyeralarm Admira 15 22
5. LASK 15 20
6. FK Austria Wien 15 19
7. CASHPOINT SCR Altach 15 16
8. RZ Pellets WAC 15 14
9. SV Mattersburg 15 14
10. SKN St. Pölten 15 4
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