15.07.2005, 00:00 Uhr

NEUE GESICHTER BEIM TEST GEGEN STUTTGART

Neue Gesichter beim Test gegen Stuttgart

Im Fußball ist Österreich vs. Deutschland immer ein Klassiker. Morgen gibt es diesen ewig jungen Schlager wieder einmal. In Knittelfeld trifft der FK Austria Magna auf den VfB Stuttgart (17:30 Uhr). Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein. Hier die Austria, die bereits im Bundesliga-Alltag steckt. Dort Stuttgart, mit neuem Coach, neuem Team und mitten in der Vorbereitung. Dennoch gibt es eine Parallele: Für beide Mannschaften ist es lediglich ein Test, denn viele neue Gesichter werden präsentiert.Vom Kader her hat sich die sportliche Leitung bereits festgelegt: 16 Spieler werden zum Vorbereitungsspiel mitgenommen, primäres Ziel ist, dass die Mannschaft in Tritt kommt, alle im Rhythmus bleiben. Klar ist, dass sich der Kern der Aufstellung aus Spielern der Kampfmannschaft zusammensetzen wird. Voraussichtlich mit zwei Debütanten. Delano Hill und Mario Tokic (hat die Freigabe vom GAK für dieses Match) brennen bereits darauf, erstmals offiziell ihr Können im violetten Dress unter Beweis zu stellen. Das Ergebnis jedenfalls ist nebensächlich. Fix ist, dass einige junge Spieler eine Chance bekommen werden: Teammanager Peter Stöger: ?Stuttgart ist ein guter Testgegner, vor allem, weil man bei solchen Partien immer wieder schön durchmischen kann.? Mit Alexander Schörg und Michael Madl werden zwei von den Austria Amateuren zum Zug kommen, die aufgrund von Verletzung bzw. Krankheit zuletzt in der Red-Zac-Liga gefehlt haben. Dazu kommen zwei weitere Nachwuchsspieler, die gegen den VfB Spielpraxis und Erfahrung sammeln können. Eine gute Gelegenheit, damit sich alt und jung besser kennen lernen und somit ?verwurzeln? können. Nachdem Szabolcs Safar im Meisterschafts-Rhythmus bleiben soll, werden Joey Didulica und Robert Almer als Keeper mitgenommen. Ein besonderes Anliegen ist unserem Teammanager, sich beim Austria-Anhang für die lautstarke Unterstützung beim Meisterschaftsstart in der Südstadt zu bedanken: ?Die Fans haben uns gegen die Admira speziell in der zweiten Hälfte enorm geholfen. Wir alle haben das Gefühl, dass unsere Leistungen honoriert werden, unseren Plänen Sympathie entgegengebracht wird. Natürlich hoffen wir, diese gute Stimmung weiter tragen zu können. Für das Heimspiel gegen den GAK wünsche ich mir, dass noch mehr Fans kommen und dass schon alleine die Atmosphäre im Stadion die Grazer etwas einschüchtert, die Mannschaft erledigt dann den Rest auf dem Rasen.?