25.08.2005, 00:00 Uhr

KURZ VOR DEM UEFA-CUP: INTERVIEW MIT JOCELYN BLANCHARD

Kurz vor dem UEFA-Cup: Interview mit Jocelyn Blanchard

In wenigen Stunden (Ankick 20:15 Uhr) beginnt das Match um den Einzug in die erste Runde des UEFA-Cups. Unser Mittelfeldmotor Jocelyn Blanchard hat in der vergangenen Saison bei allen 14 internationalen Partien der Austria über die volle Distanz gespielt. Nur bei einem Bundesligaspiel hat er gefehlt. Auch heuer möchte unser Franzose wieder möglichst viele nationale und internationale Spielminuten sammeln.Was er über seine bisherige Zeit bei der Austria, die Stöger/Schinkel?sche Rotation, den Abgang von Rabiu Afolabi und viel Interessantes mehr denkt, verrät der 33jährige in einem ausführlichen Interview. Das vollständige Gespräch erscheint abgedruckt in einer der nächsten Ausgaben unseres Clubmagazins Austria Live. Schon heute zum Einstimmen ein paar Gedanken über Zilina, ein Rückblick auf unsere vergangenen Europacup-Erfolge und warum er sich im Sommer 2003 für die Austria entschieden hat:Jocelyn, heute geht?s gegen Zilina, was erwartest du dir vor diesem Match?Das ist sehr schwierig zu sagen, weil unser Gegner noch einmal alles versuchen wird. Wir können vielleicht drei oder vier Tore schießen, aber es könnte auch alles sehr eng werden. Wenn jeder seine Leistung bringt, werden wir aber keine Probleme haben.Du bist seit 2003 ein Violetter, was war dein bisheriges Highlight?Unsere Europacuperfolge waren ein schönes Erlebnis. Bilbao und Saragossa - das waren für uns tolle Momente. Auch für unsere Fans war das wichtig und wir konnten mithelfen, die Austria und den österreichischen Fußball wieder ins Rampenlicht zu bringen.Was hat dich damals zur Austria geführt?Die Austria hatte schon damals sehr gute Perspektiven für mich. International vertreten und in Österreich immer vorne dabei. Für mich ein Spitzenclub, eine gute Adresse im Fußball. Es ist für mich wichtig, nicht irgendwo um Platz zehn mitzuspielen, sondern an der Spitze dabei zu sein. Das gibt viel Motivation wenn man etwas erreichen kann.Wie würde die Austria in deiner Heimat, in der französischen Liga zurecht kommen?Austria würde sehr profitieren. Das Niveau ist hoch, viele Spiele gegen gute Gegner bringen jeder Mannschaft etwas, die Spieler könnten sich noch besser entwickeln. Ich glaube, es wäre mit dem derzeitigen Kader auch in Frankreich sehr viel möglich.Wie bist du mit der vergangenen Saison zufrieden?Wir waren im Europacup sehr erfolgreich, leider hat es nicht geklappt mit dem Meistertitel. Ich persönlich bin oft zum Einsatz gekommen und habe gute Leistungen gezeigt. Die Mannschaft hat sehr viel gelernt. Insgesamt ein erfreuliches Jahr.Das komplette Interview wird demnächst veröffentlicht.