23.08.2005, 00:00 Uhr

JOACHIM PARAPATITS WILL SEINE CHANCE UNBEDINGT NÜTZEN

Joachim Parapatits will seine Chance unbedingt nützen

18 Tore in den bisherigen 8 Spielen, so lautet die imposante Bilanz der Austria Amateure in der Red-Zac-Liga. Auch am vergangenen Wochenende, beim 4:1 gegen Leoben, konnten sich die Torgaranten der ?Amas?, Hannes Toth und Joachim Parapatits, wieder in die Torschützenliste eintragen. Joachim hat von Peter Stöger die Chance bekommen, sich in der Kampmannschaft zu beweisen.Nach dem Match gegen Schwanenstadt Anfang August hat der Sportmanager, den aktuell zweitbesten Torschützen der Red-Zac-Liga angerufen und ihm die frohe Kunde mitgeteilt, in der Kampfmannschaft mittrainieren zu können. ?Es wurde, wie ich zur Austria gekommen bin, ausgemacht, dass ich die Amateure unterstütze und wenn die Leistung stimmt, jederzeit in die Kampfmannschaft aufsteigen kann?, erklärt "Para".Fünf Mal hat der gebürtige Burgenländer heuer bereits bei Red-Zac-Tormännern seine Visitenkarte abgegeben. Zahlreiche Treffer seiner Teamkollegen wurden von ihm mustergültig vorbereitet und er ist dabei fester Bestandteil der Mannschaft von Karl Daxbacher geworden: ?Alle haben sich für mich gefreut, als sie davon gehört haben. Aber es gibt neben dem lachenden auch ein weinendes Auge. Einerseits sehen die Burschen, dass man, wenn die Leistung stimmt, auch seine Chance in der Kampfmannschaft bekommt. Andererseits geht mit mir auch ein Teil der eingespielten Mannschaft verloren. Ich bin aber Peter Stöger sehr dankbar und überglücklich, dass das Versprechen jetzt eingelöst wird. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, ich brenne schon so richtig darauf."Im Kader der Kampfmannschaft stehen einige Spieler, mit denen der Goalgetter schon zusammen gespielt hat. ?Meine Stürmerkollegen Roli Linz, Sigi Rushfeldt und ein paar andere kenne ich von früher. Mit Peter Stöger habe ich zu meiner Zeit bei Untersiebenbrunn schon sehr gut zusammengearbeitet. Mein Ziel muss jetzt sein, mich übers Training zu empfehlen.? Stöger fügt an: "Er hat sich mit seinen sehr guten Leistungen richtig aufgedrängt und ist nicht nur deswegen gekommen, weil wir mit Dosunumu einen Stürmer abgegeben haben."Die Konstellation mit den Amateuren in der zweithöchsten Spielklasse kommt ihm entgegen: ?Wenn ich in der Kampfmannschaft nicht dabei bin, kann ich am Wochenende gemeinsam mit den Jungen auf Torjagd gehen und komme auf alle Fälle zu wichtiger Matchpraxis.?Den Erfolg der Amateure erklärt sich der 24jährige durch die gesunde Mischung im Team. ?Es wurden erfahrene Spieler geholt und rund um dieses Gerüst haben sich etliche junge, hungrige Talente empfohlen. Eingespielt ist das Team auch, darum läuft es so rund.?Viele Spieler der Amateure sind noch jung genug, um auch im BNZ zu spielen. Für die Spieler eine Gelegenheit um Spielpraxis zu sammeln und Trainer Karl Daxbacher die Möglichkeit, alle möglichst oft zum Einsatz kommen zu lassen. ?Hin und wieder kommt es dazu, dass jemand leider nur auf der Tribüne sitzt, da bietet der Coach aber immer ein Gespräch an, und erklärt, warum derjenige, nicht dabei ist."Für den Stürmer war der Saisonauftakt gegen Gratkorn (2:0) das bisher schwierigste Match. Mit dem Spiel in Kärnten, wo ihm sein erster Red-Zac-Treffer für die Amateure gelang, zeigte sich dann endgültig das hohe Potential der Mannschaft: ?Wenn es gut läuft, ist ein Platz unter den ersten drei möglich. Sollte es am Ende nur ein Rang im Mittelfeld werden, ist das aber auch eine gute Leistung für einen Aufsteiger."