04.05.2005, 00:00 Uhr

DEM GEWITTER SOLL DER SONNENSCHEIN FOLGEN

Dem Gewitter soll der Sonnenschein folgen

GAK am Donnerstag (15:30 Uhr). Von der Wertigkeit her stellt es Sportmanager Günter Kronsteiner auf eine Stufe mit dem UEFA-Cup-Halbfinale, das wir morgen (mit etwas mehr Glück gegen Parma) spielen würden. "Wir werden so in diese Partie gehen, wie wenn es um den Einzug in das Endspiel gehen würde", verspricht er. Maßgebend für sein positives Denken sind vor allem zwei Dinge: 1.) Abfällige Aussagen von GAK-Spielern in unsere Richtung. 2.) Eine interne Aussprache der Mannschaft, in der sehr eindeutige Worte gefallen sind. "Sozusagen ein reinigendes Gewitter", resümiert Kronsteiner.Die Wahrheit liegt dennoch auf dem Platz. Welches Team den GAK bildlich in die Ecke drängen soll, ließ er noch offen, allerdings kann sich der Sportmanager auch noch nicht auf seine Elf festgelegt haben, denn es gibt noch zumindest eine Unbekannte. Sigurd Rushfeldt musste das Dienstag-Training wegen Schmerzen im Sprunggelenk vorzeitig abbrechen. Dafür soll Libor Sionko, der zuletzt quasi vom Krankenbett auf den Platz gegangen ist, seine Grippe endgültig überstanden haben.Nach dem Mattersburg-Spiel tätigte Kronsteiner die Aussage, dass die "Mannschaft tot sei". Drängt sich die Frage auf, wie die Wiederbelebungsversuche aussehen? "Wir haben Mittel dagegen gefunden." Dazu zählen wie bereits eingangs erwähnt, Aussagen vom GAK, die an ein Brett in der Kabine genagelt sind. Und die Aussprache am Montag, bei der Kronsteiner auch Generalmanager Toni Polster dazu gebeten hat: "Damit er mitbekommt, was bei uns abläuft."Dass er schon immer ein schlechter Mathematiker war, bestätigte Kronsteiner bereits letzte Woche, als es darum ging, eine Hochrechnung für den Titel anzustellen. Jetzt geht er sogar noch einen Schritt weiter und sagt: "Ich habe aufgehört zu rechnen, was nach den kommenden elf Tagen (2 x GAK, 2 x Pasching, Anm. d. Red.) sein kann. Ich spekuliere nicht mehr, am Schluß setzen wir uns hin und sehen, ob es gereicht hat. Ich werde mir vielleicht nicht einmal das Rapid-Match heute ansehen. Entscheidend ist, dass wir es in unseren eigenen Händen haben. In diese Richtung werden wir auch noch einmal mit dem Team reden."