14.09.2005, 00:00 Uhr

CEH UND KIESENEBNER NICHT MIT NACH STAVANGER

Ceh und Kiesenebner nicht mit nach Stavanger

Besondere Spiele erfordern besondere Maßnahmen. So verhält sich das auch für das UEFA-Spiel am Donnerstag bei Viking Stavanger. Zwar dürfen nur 18 Spieler auf das offizielle Blankett, aber der FK Austria wird gleich mit 19 Akteuren anrücken. Und mit dem Physiotherapeuten. Freddy Siemes bleibt im Normalfall bei den Auswärtsspielen - auch in der Bundesliga - immer in Wien und trainiert mit den Verletzten. Diesmal ist er mit, um auch in Norwegen für alle Fälle gerüstet zu sein, das Unmögliche soll im Ernstfall noch möglich gemacht werden. Joachim Parapatits ist dabei, ebenso Maicon Dos Santos. Konkret haben wir einige Problemfälle mit an Bord des Charter-Fliegers, der um 10:20 Uhr nach Stavanger abhebt. Radomski (Seitenband-Dehnung), Dheedene (Hüftprellung), Antonsson (Schmerzen im Knöchel) und natürlich "the wiking himself" Sigurd Rushfeldt (Wadenmuskel-Verletzung). Bei allen steht ein dickes Fragezeichen hinter einem Einsatz am Donnerstag, aber Teammanager Peter Stöger sagt: "Wir wollen unsere Möglichkeiten ausschöpfen. Sollte es bei einem nicht gehen, müssen wir schauen, dass wir ihn zumindest bis zum Salzburg-Match am Sonntag hinbekommen. Somit können wir die zwei Tage auch in Stavanger optimal für Behandlungen nützen." Die schlechte Nachrichten kamen gestern spät Abends: Markus Kiesenebner wurde krank, muss ebenso daheim bleiben wie Nastja Ceh, dessen Adduktorenprobleme einen Einsatz nicht zulassen würden. Weiters verletzt zurück bleiben Metz, Vachousek, Janocko, Schiemer, Papac und Netzer. Die Betreuung für die Spieler gilt selbstverständlich rund um die Uhr, Klubarzt Dr. Alexander Kmen sowie die beiden Maseure Christian Hold und Christoph Ogris und Athletiktrainer Dr. Gerhard Zallinger werden sich demnach über Arbeit im hohen Norden nicht beschweren können. Apropos "hoher Norden": Dieser wird seinem Namen und jener Vorstellung, die wir als Mitteleuropäer damit empfinden, vollauf gerecht. Die Wettervorhersage verspricht für Mittwoch und Donnerstag nichts Gutes. Regen, Temperaturen um 10 bis 12 Grad. Mitte September nicht ungewöhnlich, für uns allerdings doch ein hartes Brot. Stöger: "Das Wetter interessiert mich überhaupt nicht. Als Spieler merkst du das gar nicht und als Zuschauer oder Betreuer kann ich mir etwas Warmes anziehen." Festgelegt sind auch schon unsere Dressenfarben: Die Mannschaft spielt ganz in weiß, Keeper Didulica im gelben Trikot, schwarzen Hosen, schwarzen Stutzen. Stavanger tritt in blau-weiß-blau an. Der Referee kommt aus der Ukraine und heißt Sergej Shebek.