28.09.2004, 00:00 Uhr

DHEEDENE VERLETZT, ANTONSSON KRANK, DIDULICA ANGESCHLAGEN

Dheedene verletzt, Antonsson krank, Didulica angeschlagen

Autsch! Jetzt hat es auch noch Didi Dheedene (Bild) erwischt. Der Belgier wird die Reise zum UEFA-Cup-Retourspiel nach Warschau nicht mitmachen, Didi hat große Schmerzen in der Achilliessehne, das heutige Training war kein Thema für ihn. Die Konsequenz daraus - Dheedene muss für das Legia-Spiel absagen. Damit ist unsere Verletztenliste aber längst noch nicht zu Ende. Mikael Antonsson fehlt ebenfalls, der Schwede leidet an einer Lebensmittelvergiftung und liegt seit Montag zu Hause im Bett. Aber auch das war es noch nicht. Joey Didulica konnte heute nur ganz leicht trainieren, seine Schmerzen nach dem Tritt von Frank Verlaat beim Sturm-Spiel sind so groß, dass er kaum laufen kann. Sein Fitnessfaktor zum heutigen Zeitpunkt: Gestern gar kein Training, heute fast keines...Vor allem die Ausfälle in der Abwehr zwingen zum Umdenken. Statt Dheedene wäre Papac in die linke Position der Viererkette gerückt, Antonsson hätte Papac im Zentrum ersetzt. Und jetzt? Die Alternativen sind Fernado Troyansky, der allerdings am Wochenende ebenfalls krank war. Oder eine Variante mit Florian Metz, der hat aber sein letztes Spiel vor fast sieben Wochen, am 15 August, gegen den FC Tirol gemacht. Oder kommt Fernando Santos, der Brasilianer, der noch gar kein Match für Austria absolviert hat? Das Trainerteam muss reagieren, immerhin gilt es ja auch den gesperrten Markus Kiesenebner, der mit seinem Goldtor im Hinspiel den 1:0-Sieg sicherte, zu ersetzen. Auf der defensiven Mittelfeld-Position drängt sich Michi Wagner auf. Trainer Lars Söndergaard zur Kadersituation: "So etwas passiert meistens, wenn man es gar nicht brauchen kann."Egal, Hauptsache wir kommen weiter! Die Mannschaft fliegt am Mittwoch, um 12:30 Uhr, nach Warschau und wird dort am Donnerstag im Legia-Hexenkessel (mit 15.000 Zuschauern ausverkauft) auf fanatische Anhänger und ebenso geladene Warschau-Akteure treffen. Die Austria allerdings ist stark genug, um dort bestehen zu können. Sieben Siege in Folge und ein Torverhältnis von 21:0 geben Selbstvertrauen. Das wird man am Donnerstag neben einer Portion Glück auch benötigen. Wir erinnern uns, wie Legia im Happel-Stadion die ersten 20 Minuten losgelegt hat, diesen Anfangsdruck muss man abfangen und überstehen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
» zur Gesamttabelle