20.09.2004, 00:00 Uhr

DAS AKTUELLE INTERVIEW MIT DEM KAPITÄN

Das aktuelle Interview mit dem Kapitän

Es läuft und läuft und läuft! Sechs Siege in Serie, 18:0-Tore, die wenigsten Gegentore alle Bundesliga-Klubs erhalten, die meisten geschossen. Zahlen und Fakten, die sich sehen lassen können. Überall vorne, und das, obwohl der Start in die Saison nicht ganz wunschgemäß verlaufen ist. Dafür ist heure die Freude über das einheitliche Auftreten der Mannschaft umso größer. Im Interview schildert Kapitän Ernst Dospel seine Eindrücke und spiegelt damit die Stimmung des Teams wider: Es herrscht Freude und in der Kabine wird viel gelacht.Ernst, beschreibe das Gefühl, dass man nach solch einer tollen Serie in sich trägt."Natürlich ist es ein gutes, wobei bei mir als Abwehrspieler noch mehr die Freude darüber überwiegt, dass wir jetzt schon so lange ohne Gegentor sind. Eine ähnliche Siegesserie haben wir schon in unserem Meisterjahr gestartet, ich hoffe, dass wir diesen Lauf fortsetzen können."Verspürt man auch eine gewisse Genugtuung, immerhin sind Fans und Medien mit euch zu Beginn der Meiterschaft oft ziemlich hart ins Gericht gegangen?"Nein, überhaupt nicht. Wenn man bei Austria spielt, steht man immer unter einem besonderen Druck und alle Blicke sind auf einen gerichtet. Damit muss man leben, vor allem, wenn man nicht gewinnt. Aber wir haben auch schon vor dieser Serie gut gespielt, wie etwa gegen Tirol zuhause, nur ist das Siegestor nicht gelungen. WIr sind alle sehr froh, dass jetzt wieder Ruhe in den Verein eingekehrt ist und das wollen wir solange wie möglich auch fortsetzen."Wenn man euch beim Training beobachtet, spürt man richtig die Lebensfreude bei allen, das Lachen ist wieder ständiger Begleiter. Kann man das so sagen?"Mit Erfolgen kommt der Spaß zurück, der Druck wird weniger, alles geht einen Tick einfacher, wenn es läuft. Die Stimmung war immer schon gut, auch in der Vorbereitung, nur die Ergebnisse haben gefehlt. Jetzt hat sich auch die Mannschaft gefunden, die Neuen wurden und werden schnell integriert."Ein Sprichwort sagt: Der Tüchtige hat auch das Glück". Trifft das auf euch jetzt auch zu, immerhin hätte es auch gegen GAK, Legia oder Sturm im Kasten von Didulica klingeln können?"Keine Mannschaft auf der Welt kann ohne Glück auskommen. Glück hatte auch der GAK im Vorjahr, heuer ist es wieder auf unserer Seite, aber wir haben viele Spiele auch völlig verdient gewonnen. Aber es stimmt, dass wir gegen Sturm oder auch Warschau das nötige Quentchen Glück auf unserer Seite hatten."Stichwort "Warschau". Wie beurteilst du die Ausgangslage für eine erfolgreiche Qualifikation für die Gruppenphase? "Im Prinzip hat sich mit dem 1:0 nicht viel geändert. Und ist das Wichtigste für den Europacup gelungen, indem wir kein Tor kassiert haben, aber auswärts wird es ein Husarenritt. Legia hat fanatische Anhänger, die einen Höllenwirbel machen werden. Wir müssen danach trachten, den Anfangsdruck abzufangen und ein Auswärtstor zu schießen. Denn drei Treffer werden ihnen sicher nicht gelingen."Wie wichtig ist der Support durch die Anhänger?"Extremst wichtig. Für uns steht sehr viel auf dem Spiel. Mit einem Erfolg würden wir mit europäischen Spitzenklubs in einer Gruppe spielen, da werden sicher einige Schmankerl dabei sein. Das muss auch für jeden Fan ein Ansporn sein, uns auswärts zu unterstützen. Ich hoffe auf viele Veilchen in Warschau, das wird das wichtigste Match der kommenden Wochen."

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 26 56
2. CASHPOINT SCR Altach 26 49
3. FK Austria Wien 26 47
4. SK Puntigamer Sturm Graz 26 45
5. FC Flyeralarm Admira 26 33
6. RZ Pellets WAC 26 32
7. SK Rapid Wien 26 30
8. SKN St. Pölten 26 27
9. SV Mattersburg 26 24
10. SV Guntamatic Ried 26 23
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