Bundesliga 28.09.2019, 19:18 Uhr
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4:1 - NICHTS ZU HOLEN IN SALZBURG

Trotz einer frühen Führung der Veilchen durch ein Eigentor von Vallci sorgten Tore von Ashimeru, Koita (2) und Okugawa für einen deutlichen Sieg des Champions-League-Starters aus der Mozartstadt.

© Bildagentur Zolles KG 4:1 - Nichts zu holen in Salzburg

Die Austria versuchte gegen den Serienmeister aus Salzburg defensiv an Stabilität zu gewinnen. Alexander Grünwald begann als zentraler Innenverteidiger in einer Dreierkette. Neben ihm feierte Alexandar Borković sein Comeback, Erik Palmer-Brown startete auf der rechten Abwehrseite. Florian Klein und Caner Cavlan beackerten die Außenbahnen. Offensiv rückte Dominik Prokop in die Startelf, Dominik Fitz und Christoph Monschein bildeten das Sturmduo.

Red Bull Salzburg-Trainer Jesse Marsch änderte seine Startaufstellung gegenüber dem Cupmatch gegen Rapid gleich an acht Positionen. Marin Pongracic kam zu seinem ersten Saisoneinsatz, Mohamed Camara durfte im defensiven Mittelfeld sein erstes Profi-Spiel bestreiten.

Salzburg drehte frühe Führung der Austria

Die Veilchen erwischten einen Traumstart in Wals-Siezenheim: Nach einer Flanke von Florian Klein fabrizierte Albert Vallci im Duell mit James Jeggo ein Eigentor - schon in der 2. Minute stand es 0:1.

Red Bull Salzburg fand mit einem Schuss von Sekou Koita ins Spiel, der aber ebenso wie ein Fallrückzieher wenig später neben dem Tor von Ivan Lučić landete (4., 10.). Ein Schuss von Caner Cavlan wurde zur Ecke geblockt, Dominik Fitz brachte den Ball zur Mitte, Tarkan Serbest und Christoph Monschein stiegen drüber, ehe wieder Cavlan zum Abschluss kam - drüber (14.). Nach einem Konter über Monschein tauchte Fitz vor Stankovic auf, der Salzburg-Goalie blieb Sieger (24.). Nur wenige Sekunden später setzte sich Monschein abermals durch, verpasste aber den richtigen Moment für das Abspiel auf Fitz - die Austria war dem 2:0 durchaus schon nahe (25.).

Doch die Bullen schlugen in der 33. Minute zurück, Majeed Ashimeru tankte sich im Strafraum mit einem doppelten Doppelpass durch und ließ Lučić keine Chance - 1:1 (33.). Nach Pass von Smail Prevljak stand Masaya Okugawa plötzlich vor Lučić, der Austria-Goalie blieb allerdings der Sieger (36.). Lučić entschärfte einen Schuss von Camara, ein Freistoß von Koita ging daneben (38., 42.). Kurz darauf traf der Malier nach einem Konter über Okugawa aber zum 2:1 (43.). Red Bull Salzburg ging mit einer knappen Führung in die Kabinen.

Red Bull macht den Deckel drauf

Die zweite Halbzeit begann mit dem selben Personal und einer weiter sehr defensiven Austria. Salzburg machte das Spiel und in der 55. Minute das 3:1. Einen weiten Pass von Koita lupfte Masaya Okugawa volley über Lučić - Traumtor.

Ivan Lučić verhinderte gegen Prevljak und Okugawa einen weiteren Gegentreffer (65.), einen Ashimeru-Schuss fischte unser Schlussmann aus dem Kreuzeck (68.). Bright Edomwonyi und Maximilian Sax kamen für Christoph Monschein und Dominik Prokop in die Partie, Johannes Handl ersetzte Palmer-Brown für die Schlussphase. Sekou Koita traf zum 4:1 (79.), der Endstand am heutigen Abend. Nächsten Sonntag (17 Uhr) geht es in der Generali-Arena gegen den SK Puntigamer Sturm weiter.

FC Red Bull Salzburg - FK Austria Wien 4:1 (2:1)

Salzburg: Stankovic; Ramalho, Vallci, Pongracic (68. Ulmer); Farkas, Ashimeru, Camara, Okugawa, Wöber; Prevljak (68. Hwang), Koita
Austria: Lučić; Palmer-Brown, Grünwald, Borković; Klein, Prokop (62. Sax), Serbest, Jeggo, Cavlan; Monschein (70. Edomwonyi), Fitz

Tore: Ashimeru (33.), Koita (43., 79.), Okugawa (55.); Vallci (2., Eigentor)

Gelbe Karten: Farkas (45.+1); Cavlan (25.), Jeggo (41.), Prokop (48.), Grünwald (60.)

Red Bull Arena, Schiedsrichter Alexander Harkam, 12.450 Zuschauer

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 18 44
2. LASK 18 42
3. SK Rapid Wien 18 32
4. RZ Pellets WAC 18 31
5. SK Puntigamer Sturm Graz 18 28
6. TSV Prolactal Hartberg 18 28
7. FK Austria Wien 18 21
8. CASHPOINT SCR Altach 18 19
9. spusu SKN St. Pölten 18 15
10. FC Flyeralarm Admira 18 14
11. SV Mattersburg 18 14
12. WSG Swarovski Tirol 18 12
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