ÖFB-Cup 26.09.2018, 22:44 Uhr
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2:0 - AUSTRIA SCHALTET STURM AUS!

Die Austria zog durch Tore von Kevin Friesenbichler und Dominik Prokop gegen den Titelverteidiger aus Graz ins Achtelfinale des UNIQA ÖFB Cups ein.

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Zum Cupschlager gegen Sturm Graz griff Trainer Thomas Letsch zu einem 4-2-3-1-System, James Jeggo und Thomas Ebner standen erstmals gemeinsam in der Startelf. Links hinten erhielt Thomas Salamon den Vorzug gegenüber Igor. Dominik Prokop begann hinter der Solospitze Kevin Friesenbichler.

Heiko Vogel nahm zwei Änderungen nach der Heimniederlage gegen den SV Mattersburg vor: Fabian Koch und der zuletzt angeschlagene Stefan Hierländer begannen anstelle von Raphael Obermair und Lukas Grozurek.

Erste Halbzeit mit Vorteilen für Sturm Graz

Das Spiel zwischen den Rekordcupsieger und dem Titelverteidiger begann abwechslungsreich, ein frühes Tor der Veilchen wurde zurecht wegen einer Abseitsstellung von Kevin Friesenbichler aberkannt (5.). Eine Hereingabe von Thomas Salamon nach schönem Pass von Uroš Matić wurde von der Sturm-Hintermannschaft geblockt (12.), auf der anderen Seite rettete Michael Madl nach einem Konter über Otari Kiteishvili gegen Stefan Hierländer (13.). Friesenbichler und Alexander Grünwald verpassten eine Freistoß-Flanke von Matić haarscharf (14.), kurz darauf bewahrte Patrick Pentz die Austria gegen Kiteishvili vor einem Rückstand (16.).

Nach der flotten Anfangsphase begannen sich beide Teams besser aufeinander einzustellen, Torchancen wurden seltener. Erst in der 37. Minute sorgte eine Kombination zweier ehemaliger violetter Meisterkicker für Gefahr: Pentz drehte einen Kopfball von Philipp Hosiner nach Flanke von Fabian Koch aus kürzester Distanz bravourös über die Latte. Ein letzter Schussversuch von Dominik Prokop wurde geblockt (45.), mit dem 0:0 ging es bei recht frischen Temperaturen zum Pausentee.

Austria nutzte ihre Chancen

Die zweite Halbzeit begannen beide Teams eher verhalten, ein Schuss von Markus Lackner in der 60. Minute - der über das Tor ging - erweckte das Spiel wieder zum Leben. Florian Klein prüfte Jörg Siebenhandl, der Sturm-Goalie wehrte zur Ecke ab (61.). Uroš Matić trat selbige, Michael Madl köpfte zur Mitte, Kevin Friesenbichler traf per Kopf - 1:0 für die Violetten (62.). Nur kurz darauf später erkämpfte sich Michael Madl den Ball im Mittelfeld, Friesenbichler schickte Dominik Prokop auf die Reise, der eiskalt zum vielumjubelten 2:0 abschloss (65.).

Thomas Letsch brachte Vesel Demaku für Thomas Ebner, später Christoph Monschein für Kevin Friesenbichler. Sturm kam kaum mehr in die Offensive, Schüsse von Kiteishvili und Eze gingen am Tor von Pentz vorbei (71., 83.). Dazwischen hätte die Austria beinahe das 3:0 erzielt, Prokop verpasste einen Stanglpass von Grünwald nur um wenige Zentimeter (74.). Pentz warf sich mutig in einen Abschluss von Peter Zulj (88.), Torschütze Prokop holte sich seinen Abschiedsapplaus vom Publikum. Ewandro kam - schon in der Nachspielzeit - für den U21-Nationalspieler. Sturm fand keine nennenswerte Chance mehr vor, die Austria gewinnt mit 2:0 und ist im UNIQA ÖFB Cup eine Runde weiter. Die Auslosung für das Achtelfinale findet am 30. September in der ORF-Sendung “Sport am Sonntag” statt, gespielt wird am 30./31. Oktober.

FK Austria Wien - SK Puntigamer Sturm Graz 2:0 (0:0)

Austria: Pentz; Klein, Madl, Schoissengeyr, Salamon; Ebner (69. Demaku), Jeggo; Matić, Prokop (90.+1 Ewandro), Grünwald; Friesenbichler (79. Monschein)
Sturm: Siebenhandl; Spendlhofer, Avlonitis, Maresic (69. Grozurek); Koch, Lackner, Zulj, Hierländer; Huspek, Kiteishvili; Hosiner (76. Eze)

Tore: Friesenbichler (62.), Prokop (65.)

Gelbe Karten: Jeggo (76.); Zulj (88.)

Generali-Arena, Schiedsrichter Mag. Markus Hameter, 8.854 Zuschauer

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 18 48
2. LASK 18 34
3. spusu SKN St. Pölten 18 29
4. RZ Pellets WAC 18 27
5. FK Austria Wien 18 27
6. SK Puntigamer Sturm Graz 18 26
7. TSV Prolactal Hartberg 18 23
8. SK Rapid Wien 18 20
9. SV Mattersburg 18 19
10. FC Wacker Innsbruck 18 17
11. CASHPOINT SCR Altach 18 14
12. FC Flyeralarm Admira 18 11
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