Bundesliga 05.05.2018, 21:32 Uhr
© Bildagentur Zolles KG © Bildagentur Zolles KG

TORLOSES REMIS GEGEN DIE ADMIRA

Im letzten Heimspiel im Ernst-Happel-Stadion kamen überlegene Veilchen gegen die Admira nicht über ein torloses Remis hinaus. Der eingewechselte Raphael Holzhauser traf in der Schlussphase nur die Innenstange.

© Bildagentur Zolles KG Torloses Remis gegen die Admira

Im vorerst letzten Heimspiel der Veilchen im Ernst-Happel-Stadion stellte Trainer Thomas Letsch erneut um. In der Viererkette feierte Alexandar Borkovic ein Comeback nach muskulären Problemen und Thomas Salamon begann - schon im Hinblick auf die kommende Saison - anstelle von Stefan Stangl. Im Mittelfeld setzte unser Trainer auf eine Raute mit Tarkan Serbest in der defensiven Rolle, Vesel Demaku und Kapitän Alexander Grünwald als “Achter” und Dominik Prokop hinter den beiden Spitzen Felipe Pires und Kevin Friesenbichler. Raphael Holzhauser blieb aufgrund seiner Entscheidung, die Austria zu verlassen, zunächst auf der Bank.

Admira-Coach Ernst Baumeister wechselte an 2 Positionen: Auwu spielte statt Ebner links in der Viererkette und Max Sax, ab nächster Saison ein Veilchen, begann rechts im Mittelfeld.

Austria klar überlegen

Nach den nicht gelungenen Pflichtsiegen der letzten Wochen und der de facto verpassten Europa League Qualifikation konnten die Veilchen befreit aufspielen. Den ersten Schuss gab Thomas Salamon nach Eckball von Alexander Grünwald ab (7.). Besonders Felipe Pires war über die linke Seite nicht zu stoppen und kam immer wieder gefährlich vors Tor. Sein erster Schuss nach Zuspiel von Dominik Prokop fiel aber zu schwach aus. (27.). Nach Kopfballvorlage von Friesenbichler kam Pires kurz darauf erneut zum Abschluss, und nach einem Foul an ihm knapp außerhalb des Strafraums setzte Michael Madl den fälligen Freistoß nur knapp neben das Tor. Die Austria in dieser Phase drückend überlegen, knapp 80% Ballbesitz und 80% gewonnene Zweikämpfe spachen eine mehr als deutliche Sprache.

Die Admira kamen nur einmal gefährlich vors Tor von Patrick Pentz: Konter über Grozurek, seinen gefährlichen Stanglpass kann die Austria-Abwehr allerdings klären (37.).

Knapp vor Halbzeitpfiff wird Dominik Prokop im Strafraum von Vorsager an der Brust getroffen, der fällige Elferpiff bleibt allerdings aus. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Ausgeglichene zweite Halbzeit

Nach der Pause blieb das Spiel intensiv, wurde aber offener, da auch die Admira immer wieder über gefährliche Konter den Weg zum Tor suchte. Nach einem schönen Freistoßtrick über Grünwald und Friesenbichler konnte die Admira-Abwehr den Ball in höchster Not vor Borkovic klären.

Gefährlichste Aktion der Admira war ein Gestocher im Strafraum nach einem Eckball. Thomas Letsch wechselte nun Raphael Holzhauser und Christoph Monschein für Serbest und Prokop ein und setzte damit auf noch mehr Offensive. Den Matchball hatte Raphael Holzhauser in der Schlussphase - sein Schuss prallte aber von der Innenstange ins Feld zurück (81.). Thomas Letsch warf mit der Einwechslung von Venuto noch einmal alles nach vorne, letztlich bliebe es aber im letzten Heimspiel der Austria im Ernst-Happel-Stadion bei einem torlosen Remis.

FK Austria Wien - FC Flyeralarm Admira 0:0 (0:0)

Austria: Pentz - Klein, Madl, Borkovic, Salamon - Serbest (69./Holzhauser) - Demaku, Prokop (69./Monschein), Grünwald - Friesenbichler (80./Venuto), Felipe Pires

Admira: Leitner - Zwierschitz, Wostry, Strauss, Aiwu - Lackner, Vorsager - Sax (93./Hausjell), Merkel (84./Toth), Grozurek - Jakolis (71./Starkl)

Tore: keine

Gelbe Karten: Serbest, Monschein bzw. Jakolis

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 83
2. SK Puntigamer Sturm Graz 35 69
3. SK Rapid Wien 35 61
4. LASK 35 57
5. FC Flyeralarm Admira 35 51
6. SV Mattersburg 35 43
7. FK Austria Wien 35 40
8. CASHPOINT SCR Altach 35 37
9. RZ Pellets WAC 35 32
10. SKN St. Pölten 35 17
» zur Gesamttabelle