Europacup 07.12.2017, 21:08 Uhr
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0:0 GEGEN AEK ATHEN WAR ZU WENIG!

Im letzten Gruppenspiel der UEFA Europa League erreichte die Wiener Austria ein 0:0 gegen den AEK Athen, das jedoch nicht zum Aufstieg in die nächste Runde reichte.

© Bildagentur Zolles KG 0:0 gegen AEK Athen war zu wenig!

Die Ausgangslage war einfach, ein Sieg musste her. Thorsten Fink begann nach der veränderten Formation im Spiel gegen Salzburg wieder in einem 4-1-4-1-System. Im Tor begann Patrick Pentz, Michael Blauensteiner rückte nach rechts in die Viererkette. In der Innenverteidigung kehrte Abdul Mohammed Kadiri neben Tarkan Serbest in die Mannschaft zurück, Thomas Salamon begann links hinten. Kapitän Raphael Holzhauser spielte auf der Sechs, Ismael Tajouri-Shradi, Dominik Prokop, Ibrahim Alhassan und Felipe Pires bildeten das offensive Mittelfeld. Im Sturm erhielt diesmal Kevin Friesenbichler den Vorzug gegenüber Christoph Monschein.

AEK Athen - seit neun Pflichtspielen ohne Niederlage - nahm nach dem 2:0-Sieg bei APO Levadiakos nur eine Änderung in der Startelf vor: Anstelle von Helder begann Lopes in der Viererkette.

Geduldige Veilchen

Der erste Torschuss der Partie kam von Galanopolos, der Ball verfehlte das Tor jedoch deutlich (5.). Die Austria startete mit einer schönen Aktion über Kadiri und Salamon, Prokop schoss jedoch über das Tor (6.). Aroujo kam in der 16. Minute nach Vorlage von Livaja freistehend vor Pentz zum Abschluss, traf aber glücklicherweise das Tor nicht. Friesenbichler kam bei einem Pass von Alhassan einen Schritt zu spät (26.).

Die Austria blieb geduldig, versuchte immer wieder mit langen Bällen die schnellen Offensivkräfte einzusetzen. AEK Athen kam zu einem Freistoß, der Ball von Christodoulopoulos ging daneben (42.). Torlos ging es in die Kabinen.

Das benötigte Tor wollte nicht gelingen

Die Hausherren nahmen nach dem Seitenwechsel das Heft in die Hand, der Ballbesitz stieg auf 60%. Vor allem über die rechte Seite kombinierten sich die Violetten immer wieder gut in die gefährliche Zone. Alhassan verfehlte nach Vorarbeit von Prokop das Tor (53.). Ein Weitschuss von Kadiri landete in den Händen von Tsintotas, dem Torhüter der Griechen (61.), Tajouri-Shradi schoss drüber (63.). Tsintotas faustete einen Schuss von Holzhauser weg, Prokop köpfelte den Abpraller knapp neben das Tor (68.).

Fink brachte mit Venuto und Christoph Monschein für Tajouri-Shradi und Friesenbichler (Wadenprobleme) frische Offensivpower ins Spiel, ein Tor musste her. Der letzte Pass wollte allerdings in der Schlussphase nicht mehr gelingen, die Griechen spielten vor allem auf Zeit und hatten über die gesamte zweite Halbzeit keine Torchance zu verzeichnen. Mit Manprit Sarkaria für Thomas Salamon zog Fink seine letzte Option. Doch alle Mühen blieben unbelohnt, die Griechen machten hinten dicht. Der AEK Athen erreichte ein 0:0 und stieg gemeinsam mit dem AC Milan ins Sechzehntelfinale der UEFA Europa League auf.

FK Austria Wien - AEK Athen 0:0

Austria: Pentz; Blauensteiner, Kadiri, Serbest, Salamon (88. Sarkaria); Holzhauser; Tajouri-Shradi (72. Venuto), Prokop, Alhassan, Pires; Friesenbichler (76. Monschein)

Athen: Tsintotas; Bakakis, Vranjes, Chygrynskiy, Lopes; Galo, Simoes, Galanopoulos; Christodoulopoulos (64. Bakasetas), Livaja (90. Kone); Araujo (74. Klonaridis)

Tore: leider keine

Gelbe Karten: Alhassan (69.); Vranjes (43.), Chygrynskiy (67.), Bakakis (75.)

Ernst-Happel-Stadion, Schiedsrichter Craig Pawson (England), 23.133 Zuschauer

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 10 30
2. SKN St. Pölten 10 21
3. LASK 10 20
4. FK Austria Wien 10 16
5. RZ Pellets WAC 10 14
6. SK Puntigamer Sturm Graz 10 13
7. SK Rapid Wien 10 12
8. SV Mattersburg 10 10
9. TSV Prolactal Hartberg 10 9
10. FC Wacker Innsbruck 10 9
11. CASHPOINT SCR Altach 10 8
12. FC Flyeralarm Admira 10 8
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