Amateure 04.11.2016, 21:09 Uhr
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REMIS GEGEN DIE ADMIRA JUNIORS – JUNGVEILCHEN ZU HAUSE UNGESCHLAGEN

Die Austria Amateure bleiben in der Herbstsaison 2016/17 in der Austria-Akademie ungeschlagen, im letzten Heimspiel des Jahres gab es gegen die Admira Juniors ein 1:1. Alexander Frank schoss die Jungveilchen mit seinem achten Saisontor in Führung, die Gäste kamen im zweiten Durchgang zum Ausgleich.

© amaspics.at Remis gegen die Admira Juniors – Jungveilchen zu Hause ungeschlagen

Nachdem Coach Andy Ogris gegen die Admira Juniors neben Routinier Manuel Ortlechner auch auf Alexandar Borkovic verzichten musste, startete statt dem 17-Jährigen Neuzugang Abdul Mohammed in der Abwehr. Ebenfalls vom Profiteam mit dabei war Marko Kvasina, der neben Kapitän Alexander Frank stürmte, sonst blieb das Team gegenüber dem 1:1 gegen die Vienna in der Vorwoche unverändert.

Wie auch auf der Hohen Warte konnte sich Tormann Tino Casali auszeichnen, gleich in der vierten Minute rettete er die Jungveilchen mit einer Glanzparade vor einem frühen Rückstand. Die ersten zehn Minuten gehörten den Südstädtern, die Hausherren kamen dann aber immer besser ins Spiel. Erst versuchte sich Abdul Mohammed mit einem sehenswerten Solo, kurz darauf holten die Veilchen einen Corner heraus.

Frank trifft sehenswert zur Führung

In der 13. Minute klingelte es dann auch erstmals im Kasten der Gäste: Nach einer tollen Flanke stieg Alexander Frank im Strafraum am höchsten und köpfelte die Kugel unhaltbar für Admira-Schlussmann Jakob Meierhofer in die Kreuzecke. Die Violetten bestimmten in der Folge das Spiel und kamen auch das eine oder andere Mal vor das gegnerische Tor, richtig gefährlich wurde es für die Juniors aber vorerst nicht.

Erst in Minute 36 gab es wieder eine gute Möglichkeit als Alexander Frank nach einer abgefälschten Flanke am Fünfer an den Ball kam, seine Direktabnahme konnte Meierhofer allerdings parieren und sein Team damit vor einem Zwei-Tore-Rückstand bewahren. Zum Pausentee führten die Jungveilchen bei eisigen Temperaturen verdient.

Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern in der Austria-Akademie ein gewohntes Bild, wenngleich die Gäste nun etwas mutiger wirkten. Die besseren Chancen hatten dennoch die Veilchen. Marko Kvasina kam in der 55. Minute aus etwa 18 Metern unbedrängt zum Schuss, Meierhofer war aber auf dem Posten. Die Admira fand wenig später nach einem Freistoß von der rechten Seite eine Chance vor, auf der Gegenseite verpasste erneut Marko Kvasina eine flache Hereingabe nur um Haaresbreite.

Ausgleich und Ausschluss binnen Minuten

In der 65. Minute bediente Marko Kvasina dann Manprit Sarkaria, die Volley-Abnahme des 20-Jährigen landete allerdings in den Händen des Tormanns. Chancenlos war im Gegenzug dafür Tino Casali als die Admira plötzlich zum Ausgleich kam, Sasa Kalajdzic musste die Kugel nach einem schönen Zuspiel nur noch einschieben. Nach Toren ausgeglichen, nicht aber nach Spielern auf dem Platz war es ab der 70. Minute: Der erst zur Pause eingewechselte Sinan Yilmaz wurde nach einem rüden Foul des Feldes verwiesen.

Trotz Unterzahl wurden die Juniors gefährlich und trafen zum Beginn der Schlussviertelstunde zum Glück für die Jungveilchen nur die Latte. Die Austria versuchte im Finish noch alles, hatte mehrere Möglichkeiten, der Siegtreffer wollte aber nicht mehr gelingen. Dennoch: Die Jungveilchen bleiben in dieser Saison zu Hause ungeschlagen, halten nun bei sieben Siegen und zwei Remis. Das nächste Spiel findet am kommenden Sonntag statt, dann geht es für die Austria Amateure in der Regionalliga Ost nach Ebreichsdorf.

Austria Amateure – Admira Juniors 1:1 (1:0)

Austria Amateure: Casali – Mohammed, Jonovic, Gluhakovic – Blauensteiner, Cancola, Gassmann – Sarkaria, El Moukhantir (Fitz, 79.) – Kvasina, Frank ©

Admira Juniors: Meierhofer – Malicsek, Posch ©, Saravanja, Spasic – Vorsager, Hautzinger (Petlach, 81.) – Oppong, Fischerauer (Botic, 58.), Löffler (Yilmaz, 46.) – Kalajdzic

Tore: Frank (14.), Kalajdzic (67.)

Gelb: Kvasina, Jonovic; Hautzinger

Rot: Yilmaz (71.)

Austria-Akademie, 250 Zuschauer; SR Mag. Florian Jandl