Bundesliga 13.05.2017, 21:34 Uhr
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AUSTRIA LEGT IM KAMPF UM EUROPA VOR - 3:0 GEGEN RIED!

Ein Doppelpack von Larry Kayode sowie ein Treffer von Tarkan Serbest sorgten schon vor der Pause für die Entscheidung im Spiel gegen den Abstiegskandidaten aus Ried.

© Bildagentur Zolles KG Austria legt im Kampf um Europa vor - 3:0 gegen Ried!

Gleich drei Ausfälle in der Viererkette beschäftigten unseren Trainer Thorsten Fink in der Vorbereitung auf das Spiel gegen die SV Ried. Christoph Martschinko verletzt, Jens Stryger Larsen und Petar Filipovic gesperrt - daher begannen David de Paula und Thomas Salamon auf den Außenpositionen, Lukas Rotpuller kehrte an der Seite von Abdul Mohammed Kadiri nach seiner Sperre in die Innenverteidigung zurück. Die zuletzt mit zehn Toren in den letzten vier Spielen erfolgreiche Offensive blieb unverändert.

Die SV Ried musste nach dem 1:0-Sieg gegen die Admira auf den verletzten Dieter Elsneg verzichten, an seiner Stelle begann Thomas Fröschl. Außerdem ersetzte der zuletzt gelb-gesperrte Marcel Ziegl diesmal wieder Stefan Nutz.

Dreimal Aluminium plus dreimal Tor

Die Wiener Austria begann furios: Schon in der ersten Minute musste Ziegl gegen Felipe Pires ein Foul und eine gelbe Karte in Kauf nehmen, der Brasilianer hätte nur mehr auf den einschussbereiten Larry Kayode quer spielen müssen. Den daraus folgenden Freistoß legte Raphael Holzhauser auf Thomas Salamon auf, dessen Schuss Fröschl per Kopf vor der Linie abwehrte (2.). Daraus ergab sich ein Eckball, den Holzhauser auf Pires flankte. Rotpuller verlängerte den Schuss unserer Nummer 95, Möschl lenkte den Ball an die Stange (3.). Ein Zauberschuss von Raphael Holzhauser mit dem Außenrist landete an der Latte (4.). Unser Spielmacher setzte kurz darauf Larry Kayode mit einem tollen Steilpass ein, der Nigerianer legte mit viel Übersicht auf Alexander Grünwald ab, der wieder nur die Stange traf - drei Mal Aluminium in den ersten zehn Minuten.

Die Violetten ließen sich aber auch von so viel Abschlusspech nicht beeindrucken. Felipe Pires konnte ein weiteres mal nur durch ein Foul gestoppt werden, Raphael Holzhauser schnappte sich den Ball und bediente Larry Kayode perfekt - diesmal war der Ball im Tor, 1:0 für die Veilchen (16.). Weil es so schön war gabs nur fünf Minuten später die selbe Kombination. Holzhauser legte perfekt mit dem Außenrist für Kayode vor, der Thomas Gebauer im Tor der Rieder auf sehenswerte Weise überhob - 2:0 (21.). Mit seinem 16. Saisontor gesellte sich Kayode zu Deni Alar an die Spitze der Torschützenliste.

Die Hausherren ließen die SV Ried weiter nicht ins Spiel kommen. Tarkan Serbest verpasste eine scharfe Hereingabe von Grünwald nur knapp (25.), Kayode schoss über das Tor (27.). Eine zu kurz geratene Abwehr der Rieder Abwehr legte sich Serbest mit der Brust vor und traf aus gut 20 Metern genau ins linke, untere Eck zum 3:0 (31.).

Die erste Chance der Innviertler verhinderte Salamon mit einem gutem Tackling, Osman Hadzikic parierte einen Schuss von Hart nach dem anschließenden Eckball (35.). Ismael Tajouri-Shradi prüfte Gebauer - gehalten (38.). Die letzte Chance der ersten Halbzeit hatten die Gäste, Hadzikic ließ sich aber von einem Schuss ins kurze Eck von Möschl nicht überraschen. Die Austria ging mit einem klaren 3:0 in die Halbzeitpause.

Austria spielte souverän den Sieg nach Hause

Lassaad Chabbi wechselte zur Pause zweimal, brachte Özdemir und Walch für Antonitsch und Fröschl. Möschl eröffnete in seinem 100. Bundesligaspiel die zweite Halbzeit mit einem Fernschuss nach einer Ecke, der knapp das Tor verfehlte (46.). Alexander Grünwald antwortete mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze, ebenfalls nur haarscharf daneben (50.). Zwei Schüsse von Zulj verfehlten das Tor deutlicher (60., 62.).

Die Austria kontrollierte nach dem Seitenwechsel das Spiel, das Tempo wurde doch etwas zurückgefahren. Felipe Pires meldete sich in der 68. Minute mit einem Schuss zurück, Gebauer hielt ohne gröbere Probleme. Dominik Prokop kam für Tajouri-Shradi ins Spiel, ehe Pires im Konter ein weiteres Mal an Gebauer scheiterte (77.). Doppeltorschütze Larry Kayode machte für Kevin Friesenbichler Platz, Marko Kvasina ersetzte Tarkan Serbest für die letzten Minuten. Ademi traf in der Schlussminute die Stange, das war die letzte Chance des Spiels. Die Austria liegt damit vor dem Sonntags-Duell Altach gegen Sturm bereits sechs bzw. sieben Punkte vor den Verfolgern.

FK Austria Wien - SV Guntamatic Ried 3:0 (3:0)

Austria: Hadzikic; de Paula, Kadiri Mohammed, Rotpuller, Salamon; Serbest (85. Kvasina); Pires, Grünwald, Holzhauser, Tajouri-Shradi (76. Prokop); Kayode (79. Friesenbichler)

Ried: Gebauer; Hart, Reifeltshammer, Antonitsch (46. Özdemir), Marcos; Möschl, Ziegl, Trauner, Zulj (63. Brandner), Fröschl (46. Walch); Ademi

Tore: Kayode (16., 21.), Serbest (31.)

Gelbe Karten: Ziegl (1.), Reifeltshammer (14.), Trauner (23.)

Ernst-Happel-Stadion, Schiedsrichter Robert Schörgenhofer, 8.214 Zuschauer

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 12 28
2. FC Red Bull Salzburg 11 24
3. SK Rapid Wien 11 19
4. FK Austria Wien 11 18
5. FC Flyeralarm Admira 11 17
6. LASK 12 16
7. CASHPOINT SCR Altach 12 16
8. RZ Pellets WAC 12 12
9. SV Mattersburg 12 7
10. SKN St. Pölten 12 2
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