Bundesliga 21.11.2015, 18:19 Uhr
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AUSGLEICH IN LETZTER SEKUNDE - 1:1 GEGEN DIE ADMIRA

Die Wiener Austria tat sich gegen eine sehr gut eingestellte Admira über weite Strecken sehr schwer, ehe Larry Kayode mit seinem Treffer in der 74. Minute die Veilchen in Führung brachte. Als bereits alles mit einem Sieg der Wiener rechnete, rettete Spiridonovic der Admira mit einem Weitschuss in der 93. Minute noch einen Punkt.

© Bildagentur Zolles KG Ausgleich in letzter Sekunde - 1:1 gegen die Admira

Wenig Grund zu ändern gab es für Thorsten Fink nach acht ungeschlagenen Pflichtspielen in Serie. Fabian Koch kehrte nach überstandener Grippe in die Viererkette zurück. Alexander Gorgon führte die Veilchen abermals als Kapitän auf das Spielfeld.

Ernst Baumeister, der Trainer der Gäste aus der Südstadt, musste auf den gesperrten Daniel Toth verzichten. An seiner Stelle begann Philipp Malicsek im defensiven Mittelfeld. Maximilian Sax startete im rechten Mittelfeld, Dominik Starkl rückte nach vor und ersetzte Rene Schicker im Sturm.

Torlose erste Halbzeit

In einer Anfangsphase mit wenigen Höhepunkten gab die Admira den durch Starkl den ersten Schuss ab, der aber klar das Tor von Osman Hadzikic verfehlte (4.). Sax hätte gerne einen Elfmeterpfiff gehabt, Schiedsrichter Muckenhammer belohnte die Schwalbe mit einer gelben Karte (19.). Die Veilchen wurden erstmals nach einem Freistoß von Raphael Holzhauser gefährlich. Philipp Zulechner verlängerte mit dem Rücken zum Tor stehend den Ball, Siebenhandl drehte selbigen gerade noch über die Latte (22.). Ein Schuss von Fabian Koch ging am langen Eck vorbei (29.). Die Admira antwortete auf eine leichte Druckphase der Austria mit Schüssen aus der Distanz durch Spridonovic (38.) und Sax (40.), beide Male war Hadzikic zur Stelle. Auch wenige Minuten später blieb unser Jungkeeper im Duell gegen Malicsek der Sieger, mit einer Glanzparade bewahrte er die Veilchen vor einem Rückstand (43.). Da Larry Kayode zweimal fälschlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen wurde ging es mit 0:0 zum Pausentee.

Kayode brachte die Veilchen in Führung, Spiridonovic glich aus

Beide Trainer vertrauten weiter ihrer Startelf, es gab keine Wechsel zur Halbzeit. Nach einem Eckball der Admira schaltete die Austria blitzschnell um, Larry Kayode setzte Alexander Gorgon ein, der im letzten Moment von Schösswendter gestoppt wurde (54.). Thorsten Fink brachte nach einer Stunde mit Kevin Friesenbichler den Superjoker der letzten Wochen. “Friese” kam auch gleich im Strafraum zu seiner ersten Chance, rutsche aber aus und traf den Ball nicht richtig (62.). Nach einer schönen Kombination über mehrerer Stationen verfehlte Kayode nach Vorarbeit von Roi Kehat mit einem Schlenzer auf das lange Eck das Tor (65.). Für den Israeli war danach Schluss, Marco Meilinger beackerte fortan den linken Flügel.

Der Wechsel machte sich auch schnell bezahlt. Meilinger setzte Christoph Martschinko gut ein, dessen Hereingabe bei Kayode landete. Der Nigerianer fackelte nicht lange und knallte den Ball zur violetten Führung in die Maschen (74.). Alexander Grünwald vergab in der 88. Minute nach toller Vorarbeit von Friesenbichler die Chance zum 2:0, das sich kurz vor Schluss noch rächen sollte. Praktisch mit dem Schlusspfiff glich die Admira durch einen Weitschuss von Spiridonovic aus. Das Spiel endete 1:1.

FK Austria Wien - FC Admira Wacker Mödling 1:1 (0:0)

Austria: Hadzikic; Koch, Windbichler, Rotpuller, Martschinko; Holzhauser, Grünwald; Gorgon, Kehat (71. Meilinger), Zulechner (59. Friesenbichler); Kayode (90. Serbest)

Admira: Siebenhandl; Ebner, Schösswendter, Wostry, Wessely; Lackner (86. Schicker), Malicsek (71. Knasmüller); Sax, Blutsch, Spridonovic; Starkl

Tore: Kayode (74.), Spiridonovic (90.+3)

Gelbe Karten: Rotpuller (60.); Sax (19.), Wostry (22.), Spiridonovic (90.+3)

Generali-Arena, Schiedsrichter Dieter Muckenhammer, 8.095 Zuschauer