Profimannschaft 24.08.2014, 18:41 Uhr

AUSTRIA VERSPIELT IN DEN LETZTEN MINUTEN DEN SIEG IM WIENER DERBY!

Die beiden Wiener Klubs trennten sich im ersten Saisonderby nach Treffern von Gorgon und Damari, sowie Beric und Schwab mit 2:2 - ein Unentschieden, das niemand richtig weiterhalf.

Austria verspielt in den letzten Minuten den Sieg im Wiener Derby!

Im 310. Wiener Derby stellte Trainer Baumgartner seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel bei Sturm in Graz nur an einer Position um, Alexander Gorgon begann statt Alexander Grünwald, Marco Meilinger rückte ins Zentrum hinter Solospitze Omar Damari. Bei den Gästen aus Hütteldorf begann Maximilian Hofmann statt des verletzten Christopher Dibon im Abwehrzentrum. Petsos und Kainz ersetzten Wydra und Schwab.

Blitzstart

Lange mussten unsere Fans nicht auf den ersten Torjubel warten, bereits nach 17 (!) Sekunden war der Ball im Tor, Damari spielte Royer frei, dessen Schuss konnte Novota noch parieren, gegen den Abstauber von Gorgon war der Rapid-Torhüter allerdings machtlos - 1:0. Auch danach war das Spiel fest in violetter Hand. Ein Schuss von Royer wurde von Sonnleitner auf schmerzhafte Weise geblockt (5.), Novota hielt einen gut angetragenen Freistoß von Suttner (6.) und konnte auch einen Kopfball von Gorgon toll parieren (7.). Von Rapid kam erst in der 15. Minute das erste Lebenszeichen, einen Schuss vom allein gelassenen Schaub konnte Lindner abwehren. 6:1 Torschüsse in den ersten 15 Minuten sprachen eine klare Sprache.

Danach fanden die Hütteldorfer besser ins Spiel. Bis auf einen Freistoß, den Gorgon knapp am Tor vorbei zirkelte (22.), kamen die Veilchen kaum noch zu Torchancen. Nach 35 Minuten ist dann passiert, Schaub mit dem Zuspiel auf Beric, der via Innenstange den Ball an Lindner vorbei zum Ausgleich ins Tor schlenzte. Mit dem 1:1 ging’s in die Pause.

Kamara brachte neuen Schwung

Nach zähen Beginn in der zweiten Spielhälfte brachte Trainer Baumgartner mit Ola Kamara für Daniel Royer einen zweiten Stürmer. Das brachte sofort mehr Schwung ins Spiel der Hausherren, nach einem Eckball hatte Kapitän Ortlechner die Riesenchance auf die Führung. Seinen Kopfball aus kürzester Distanz konnte Novota klären (58.). Im Gegenzug köpfelt Kainz knapp über’s Tor, einen weiteren Schuss des Rapidler’s parierte Heinz Lindner. Das Spiel nahm wieder an Tempo auf, keiner der Mannschaften wollte dieses richtungsweisende Derby verlieren. 63 Minuten waren gespielt, da tankte sich Kamara im Strafraum durch, seine Flanke zur Mitte sprang Petsos an den Arm, Schiedsrichter Schörgenhofer zeigte auf den Punkt. Omar Damari verwandelte den Elfmeter platziert in der linken, unteren Ecke.

Auch danach blieben die Veilchen am Drücker, ein Weitschuss von Kamara ging knapp am langen Eck vorbei (72.), Gorgon’s Schuss konnte Novata halten (75.). In der 81. Minute tauchte nach einem schnellen Gegenstoß Schwab plötzlich allein vor Lindner auf, doch der Austria-Goalie behielt die Nerven und konnte glänzend abwehren. Doch aus dem Nichts kam Rapid zum Ausgleich, Leitgeb vertändelte an der Outlinie beim Versuch, den Gegner anzuschießen, den Ball, die Flanke von Schrammel konnte Schwab zum Ausgleich über die Linie drücken. Larsen hatte in der 88. Minute noch den Siegtreffer am Fuß, den Stanglpass von Kamara konnte er allerdings leider nicht im Tor unterbringen.

Bilder des Spiels

FK Austria Wien - SK Rapid Wien 2:2 (1:1)

Austria: Lindner; Larsen, Shikov, Ortlechner, Suttner; Holland, Leitgeb; Gorgon, Meilinger (76. De Paula), Royer (55. Kamara); Damari

Rapid: Novota; Schrammel, Sonnleitner, M. Hofmann, Pavelic; Petsos, Behrendt; Schaub (82. Schobesberger), S. Hofmann (59. Schwab), Kainz (72. Starkl); Beric

Tore: Gorgon (1.), Damari (63.); Beric (35.), Schwab (85.)

Gelbe Karten: Behrendt (35.), Sonnleitner (65.); Larsen (74.), Holland (84.)

Schiedsrichter Robert Schörgenhofer, 11.900 Zuschauer (ausverkauft)
Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 34 75
2. FK Austria Wien 34 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 34 57
4. CASHPOINT SCR Altach 34 53
5. FC Flyeralarm Admira 34 46
6. SK Rapid Wien 34 40
7. SV Mattersburg 34 40
8. RZ Pellets WAC 34 38
9. SKN St. Pölten 34 36
10. SV Guntamatic Ried 34 32
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