ÖFB-Cup 07.04.2015, 22:30 Uhr
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2:0 IN KAPFENBERG - AUSTRIA IM CUP-SEMIFINALE

Mit einem kaum gefährdeten 2:0 (1:0) Sieg in Kapfenberg qualifiziert sich die Wiener Austria für das ÖFB Samsung Cup-Halbfinale. David de Paula sorgte bereits in der 2. Minute für die Führung, Marko Kvasina machte nach einem Konter in der 76. Minute den Sack zu.

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Im ÖFB Samsung Cup wartete der Kapfenberger SV auf unsere Veilchen. Die Steirer erreichten nach Siegen gegen Kottingbrunn, Neusiedl/See und dem LASK das Viertelfinale. Der beste Cup-Torschütze der Falken heißt Ronivaldo, steht mittlerweile aber im Dienst der Wiener Violetten. Austria-Trainer Andreas Ogris nahm gegenüber dem Spiel in Salzburg einige Umstellungen vor. Daniel Royer war aufgrund einer Nackenverletzung nicht einsatzfähig, Alexander Grünwald hingegen wieder fit für die Startelf. Raphael Holzhauser musste auf der Bank Platz nehmen, Philipp Zulechner begann an vorderster Front. In der Innenverteidigung erhielt Patrizio Stronati gegenüber Manuel Ortlechner den Vorzug.

Kapfenberg-Trainer Kurt Russ ließ nach der Niederlage gegen Mattersburg seine Defensive unverändert, brachte mit Grgic und Farnleitner zwei frische Kräfte im Mittelfeld. Im Angriff begann überraschend Nwamora, der zuletzt meist bei den Amateuren zum Einsatz kam.

Blitzstart

Anderes als zuletzt in Salzburg fiel das schnelle Tor diesmal auf der richtigen Seite, bereits in der zweiten Minute sorgte David de Paula für die Führung. Nach einer Flanke von Markus Suttner ließ der Spanier seinen Gegenspieler mit einer wunderschönen Drehung aussteigen und versenkte den Ball unhaltbar zum 1:0 im Netz. Zwei Kopfbälle von Stronati, jeweils nach Eckball von Suttner, waren kein Problem für Kapfenberg-Torhüter Nicht. Mehr gefordert war der Goalie schon bei einem Kopfball von Zulechner nach einer Flanke von Marco Meilinger, den Nicht per Fußabwehr von der Linie kratzte (28.). Kapfenberg wurde vorerst nicht gefährlich, Schüsse von Poljanec (20.) und Yatsuzuka (32.) gingen weit über das Tor. Erst in der 43. Minute, als die Austria aufgrund einer Oberschenkelverletzung von Zulechner in Unterzahl agierte, musste sich Heinz Lindner bei einem Kracher von Nwamora ordentlich strecken. Es ging mit der 1:0 Führung in die Halbzeitpause.

Kvasina sorgt für die Entscheidung

Mit dem Nachwuchs-Sturm Alexander Frank und Marko Kvasina ging es in die zweite Halbzeit. Die erste Chance fand aber Kapfenberg vor, ein Kopfball von Gollner nach Eckball von Grgic ging allerdings neben das Tor (47.). Auch für Heinz Lindner ging das Spiel vorzeitig zu Ende, er musste ebenfalls verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Osman Hadzikic kam in die Partie und konnte sein Talent gleich in der ersten Aktion unter Beweis stellen als er einen Schuss eines Kapfenbergers glänzend parierte (59.). Ein Volleyschuss von Grgic ging neben das Tor, die Steirer wurden immer mutiger.

Die Austria kam etwas unter Druck, ein Schuss von Grünwald nach Vorlage von Frank wurde geblockt (64.). Danach wurden die Veilchen wieder aktiver, ein erster Kopfball von Kvasina ging daneben (72.), ein weiterer an die Latte (73.). Nach einer guten Flanke von Yatsuzuka, die an Freund und Feind vorbei ging, konterten die Veilchen über Meilinger und Grünwald. Unsere Nummer Zehn spielte den Ball direkt weiter auf Marko Kvasina, der den Ball unter Torhüter Nicht hindurch im Tor unterbrachte (76.) - 0:2.

Danach hatte die Austria das Spiel wieder unter Kontrolle gebracht, man blieb auch im vierten Cup-Spiel ohne Gegentor und darf gespannt der Auslosung für das Halbfinale am 12. April entgegenfiebern. Ausgetragen werden die Halbfinali am 28. und 29. April 2015.

KSV 1919 - FK Austria Wien 0:2 (0:1)

Kapfenberg: Nicht; Yatsuzuka, Bubalovic, Gollner, Suppan; Grgic, Farnleitner (68. Witteveen), Hütter; Lasnik; Poljanec (58. Dos Santos), Nwamora (76. Bathic)

Austria: Lindner (57. Hadzikic); Salamon, Stronati, Rotpuller, Suttner; Holland; De Paula (67. Serbest), Grünwald, Meilinger; Frank, Zulechner (45.+1 Kvasina)

Tore: De Paula (2.), Kvasina (76.)

Gelbe Karten: Farnleitner (60.); Salamon (31.), Grünwald (51.), Suttner (86.)

Franz Fekete-Stadion, Schiedsrichter Christopher Jäger, 1.620 Zuschauer