Profimannschaft 08.10.2019, 14:30 Uhr

DIALOG UND ERSTE MAßNAHMEN NACH TRANSPARENT-FEHLTRITT

Ein Fanklub hat am Sonntag beim Heimspiel gegen Sturm Graz ganz klar gezeigt, was er von einer gesunden Vertrauensbasis hält. Denn im Rahmen des Bundesliga-Spiels gegen Sturm Graz (1:0) wurde eine große Fanchoreographie auch unmissverständlich als Beleidigung gegen die Exekutive genutzt.

Dialog und erste Maßnahmen nach Transparent-Fehltritt

Derartige Botschaften auf Bannern, Flaggen oder sonst wo haben bei uns keinen Platz und werden auf das Schärfste verurteilt. Natürlich war der Klub in keinster Weise darüber informiert, dass es bei dieser Geburtstags-Choreo (Fünfjähriges Jubiläum) ein Statement gegen die Exekutive oder Pyrotechnik geben wird, denn bislang gab es eine gute Vertrauensbasis zwischen dem Fanklubverantwortlichen und uns. Jetzt ist logischerweise ein großer Vertrauensbruch passiert, der Konsequenzen nach sich zieht.

Als erste Schritte wurden für den Fanklub Akkreditierungen entzogen, Zuwendungen aus dem Fanbudget für Busfahrten sowie etwaige künftige Zettel- und Fahnenchoreos gestrichen und Anzeige von der Polizei erstattet. Des Weiteren warten wir die Strafe der Bundesliga ab, um Regressansprüche stellen zu können.

Vorstandsvorsitzender Markus Kraetschmer: „Fankultur sieht für uns anders aus. Wir treten seit vielen Jahren sehr konsequent gegen diskriminierende Wortspiele, Hooliganismus, Rechtsextremismus etc. auf, haben auch klare Spielregeln aufgestellt, die heißen: Keine Politik, keine unerlaubte Pyrotechnik und keine Gewalt im Stadion. Wir betreiben ebenso einen sehr intensiven Dialog mit unseren Fanklubs, um Aufklärung zu betreiben und vorbeugend einwirken zu können. Erst vergangene Woche hatten wir wieder eines dieser Treffen bei uns im Stadion, das sehr stilvoll ablief.“

Klar ist: Exzesse jeglicher Art haben bei uns keinen Platz!

Sport-Vorstand Peter Stöger: „Gerade jene Stadionbesucher, die uns auch in der sportlich eher schwierigen Phase das Vertrauen schenken, sind uns besonders wichtig und dafür sagen wir auch DANKE! Wir können sehr gut einschätzen, dass das keine Selbstverständlichkeit im Augenblick ist. Wenn es wie bei den letzten drei Bundesliga-Spielen in den ersten 45 Minuten einen stillen Protest ohne Unterstützung von der Osttribüne gibt, akzeptieren wir das ohne es verstehen zu müssen. Alles andere ist allerdings inakzeptabel.“

So ein Verhalten wie beispielsweise am Sonntag mit der derben Botschaft an die Polizei entsprechen ganz klar nicht unseren Werten und ist ein No-Go. Unsere Mission ist ein Stadionbesuch beim FK Austria Wien, der gerne als emotionales, aber auch als sicheres und attraktives Familienerlebnis empfunden wird.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 17 43
2. LASK 17 41
3. RZ Pellets WAC 17 30
4. SK Rapid Wien 17 29
5. SK Puntigamer Sturm Graz 17 27
6. TSV Prolactal Hartberg 17 27
7. FK Austria Wien 17 20
8. CASHPOINT SCR Altach 17 16
9. spusu SKN St. Pölten 17 15
10. FC Flyeralarm Admira 17 14
11. WSG Swarovski Tirol 17 12
12. SV Mattersburg 17 11
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