Profimannschaft 11.04.2019, 09:03 Uhr
© FK Austria Wien/Köhler © FK Austria Wien/Köhler

PENTZ UND CO. HOFFEN IN WOLFSBERG AUF DIE TRENDWENDE

Für Austria Wien zählt in der dritten Runde der Meistergruppe gegen den WAC (Sonntag, 14:30 Uhr) nur ein Sieg. Unsere Nummer eins Patrick Pentz spricht über die aktuelle sportliche Situation, den Gegner und die klaren Erwartungen. Der 22-Jährige gibt sich vor seinem 50. Ligaspiel selbstkritisch.

© FK Austria Wien/Köhler Pentz und Co. hoffen in Wolfsberg auf die Trendwende

„Wir müssen einfach drei Punkte holen, das ist Fakt. Wir fahren mit der Erwartung nach Kärnten, dass wir dort gewinnen“, sagt der Torhüter vor der Partie in der Lavanttal-Arena. Er schaue dabei nicht auf die Tabelle, die die Austria im Kampf um einen Europacup-Startplatz mit je drei Punkten Rückstand auf Sturm Graz, den WAC und SKN St. Pölten als Sechsten aber nicht abgeschlagen ausweist.

© Bildagentur Zolles KG
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Torhüter appelliert zu „mehr Mut beim Abschluss“

Der Blondschopf fordert vor seinem 50. Ligaspiel seine Vorderleute dazu auf mehr Mut zu zeigen, um damit mehr Tore zu schießen „Wir müssen öfter abdrücken, und unseren Matchplan so anlegen, dass wir dort etwas holen. Denn der Kampf wird in Kärnten um nichts leichter werden“, betont der 22-Jährige.

Nach der vielleicht besten Hälfte, die man vor zwei Wochen in Salzburg vor der Pause (1:1) gezeigt hatte, lief es zuletzt gegen die Steirer nicht mehr so rund. „Wir haben hinten gut rausgespielt, aber vorne zu wenig gemacht. Normal wäre es gegen Sturm ein 0:0 gewesen“, blickte der Keeper ein letztes Mal kurz zurück.

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„So einen Fehler muss man wegstecken“

Mit einem torlosen Remis hätten Pentz und Co. ihr Tor erstmals seit 1.12.2018 (2:0/h St. Pölten) sauber gehalten. Natürlich sei der Ärger über diese Szene, die zum 0:1 geführt hat, groß gewesen, beteuert der Blondschopf. „Aber das muss man wegstecken.“ Pentz hat es getan, analysiert, verarbeitet und richtet seinen Blick nun in die Zukunft.  

Wie alle in der Austria-Familie sehnt er den ersten Auswärtssieg seit 24.11.2018 (2:1 Admira) herbei. Die Wolfsberger haben vor einer Woche mit dem 3:1 in St. Pölten den Turnaround geschafft, den ersten Dreier nach neun sieglosen Runden (0-6-3/6:15) eingefahren.

Vor eigenem Publikum sind die „Wölfe“ bissig. Sie verloren von ihren jüngsten sieben Heimspielen (2-4-1) nur eines (0:3 LASK/31.3.2019). Die Austria hat auswärts gegen die Lavanttaler übrigens zuletzt am 26.11.2017 gewonnen. Vom heutigen Kader waren damals sechs Mann im Aufgebot. Auch Pentz, der auf der Bank saß.

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Gelingt Ibertsberger erster Sieg beim Ex-Klub?

Vor elf Monaten, am 15.5.2018, verlor die Austria in Wolfsberg 1:2. Damals saß Robert Ibertsberger als Interimstrainer auf der WAC-Bank. Am Sonntag wollen die Veilchen unter dem Salzburger den Spieß umdrehen, das bessere Ende für sich haben, erstmals in der Meister-Gruppe anschreiben.

Dass der 42-Jährige den Gegner gut kennt, wertet Pentz weder als Vor- noch als Nachteil für die Austria. „Wir müssen es so anlegen, dass wir unser Spiel durchbringen, dann können wir etwas holen“, glaubt der ÖFB-U21-Teamkeeper an den zweiten Sieg im achten Pflichtspiel im Jahr 2019.

Den Spielstil unter Robert Ibertsberger hebt Pentz positiv hervor: „Die spielerische Note in unserem Spiel ist mehr geworden. Wir bewegen uns viel in den freien Räumen, probieren den Ball flach zu halten und uns so durchs Zentrum zu kombinieren.“  

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 25 36
2. LASK 25 27
3. RZ Pellets WAC 25 19
4. spusu SKN St. Pölten 25 19
5. SK Puntigamer Sturm Graz 25 18
6. FK Austria Wien 25 16
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Rapid Wien 26 23
2. SV Mattersburg 26 20
3. FC Flyeralarm Admira 26 17
4. CASHPOINT SCR Altach 26 17
5. TSV Prolactal Hartberg 26 13
6. FC Wacker Innsbruck 26 11
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