Profimannschaft 09.01.2019, 12:05 Uhr
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AUF KLEIN UND CO. WARTET IN FLACHAU AUCH WINTERSPORT

Nach den sportmotorischen und medizinischen Tests am Montag und Dienstag geht die Vorbereitung der Austria-Profis von Mittwoch bis Freitag mit einem Teambuilding in Flachau weiter. Auf der Anreise dorthin sprach Florian Klein über Wintersport, Saisonziele und Vorsätze.

© Bildagentur Zolles KG Auf Klein und Co. wartet in Flachau auch Wintersport

Im Pongau, wo die Austria im selben Hotel eincheckte wie das US-Skiteam um Mikaela Shiffrin, das dort den Nachtslalom bestritt, wartet ein umfangreiches Programm, das für Fußballer Reize der anderen Art setzt: Skilanglaufen, Biathlon, sowie Schneeschuhwandern und Rodeln.

Verteidiger setzt sich in der Loipe ehrgeizige Ziele

Vor allem die dünnen Latten werden für manchen Violetten Überwindung und Herausforderung darstellen. „Ich bin auf normalen Skiern zuhause, aber schauen wir mal, wie es für mich in der Loipe läuft. Ich setze mir dabei schon ehrgeizige Ziele“, sagt Klein.

Für Klein und seine Mitspieler waren die Ferien vom 17.12. bis 6.1. ein „perfekter Urlaub“, wie er sagt. „Ein 6:1 im Derby nimmt man im letzten Spiel des alten Jahres gerne mit. Noch Tage danach wurde darüber berichtet.“

„Teambuilding ist für uns eine super Sache“

Nachdem im Sommer viele neue Spieler zur Austria kamen, könne es für den Zusammenhalt der Mannschaft nur förderlich sein, wenn man so oft als möglich Zeit miteinander verbringt und jeden besser kennenlernt. Die Harmonie muss schließlich auch auf dem Rasen in einem Spiel gegeben sein. „Das Teambuilding ist für uns alle eine super Sache“, freute sich Klein schon bei der Anreise

„Nützen Zeit bis zum ersten Pflichtspiel 2019 gut“

In Flachau erfolgt praktisch der Startschuss zur Vorbereitung auf das Frühjahr, das für unsere Veilchen am 15. Februar (19:00 Uhr) mit dem UNIQA-ÖFB-Cup-Viertelfinale beim GAK in der Merkur-Arena angepfiffen wird. „Wir werden diese Phase bis zum ersten Pflichtspiel gut nützen“, sagt Klein.

Verbesserungen gegenüber dem Herbst sind in allen Bereichen möglich. Konstanz maximieren, mehr Tore erzielen und die zwei besten Systeme für die Mannschaft finden, sind drei wesentliche Faktoren, auf die Letsch bis Mitte Februar das Hauptaugenmerk legen wird.

„Es gibt einige Dinge zu verbessern. Ich denke, wir haben teilweise richtig gute Phasen gehabt, diese aber nur selten über ein ganzes Spiel gezeigt“, blickt Klein auf den violetten Herbst selbstkritisch zurück.

Denkwürdiges Duell um Wien gab Aufschlüsse

Das Derby, das den höchsten Erfolg über den Stadtrivalen seit 49 Jahren brachte, passte trotz des historischen Resultats ins Herbstbild. „Da haben wir zu Beginn nicht so souverän gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten“, erinnert sich „Flo“ an das denkwürdige erste Duell um Wien in der Generali-Arena.

Man dürfe nicht aufgrund des 6:1-Ergebnisses alles schönreden, warnt Klein. Vielmehr müsse man an „einigen Sachen“ ganz hart und intensiv arbeiten. „Die Zeit werden wir auch dazu nützen, um mehr Sicherheit in unser Spiel zu bringen“, meint der Abwehrmann.

Die Austria orientiert sich nach oben

Natürlich ist er mit Vorsätzen und Zielen ins neue Jahr gegangen. Die „Gesundheit für alle“ steht bei dem Familienvater an oberster Stelle. „Und im sportlichen Bereich möchte ich natürlich viele Erfolge feiern“, sprüht er nach 188 Pflichtspielen für die Austria (12 Tore/14 Assists) wie ein Junger vor Ehrgeiz.

Nach dem Cup-Match in Graz warten im Bundesliga-Grunddurchgang auf Austria Wien noch der LASK (auswärts/22.2./19:30 Uhr), TSV Hartberg (heim/3.3./14:30 Uhr), SCR Altach (h/10.3./17:00 Uhr) und Sturm Graz (a/17.3./17:00 Uhr). „Wir dürfen dabei nicht nur auf den Strich schauen, sondern trachten danach, den Rückstand noch oben zu verringern“, appelliert Klein.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 22 27
2. LASK 22 23
3. SK Puntigamer Sturm Graz 22 15
4. RZ Pellets WAC 22 15
5. FK Austria Wien 22 15
6. spusu SKN St. Pölten 22 15
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SV Mattersburg 22 14
2. SK Rapid Wien 22 13
3. TSV Prolactal Hartberg 22 13
4. FC Flyeralarm Admira 22 10
5. CASHPOINT SCR Altach 22 9
6. FC Wacker Innsbruck 22 8
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