Profimannschaft 06.12.2018, 12:58 Uhr
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KLEIN: "DEN KAMPF IN MATTERSBURG MÜSSEN WIR ANNEHMEN“

Vor dem vorletzten Spiel des Jahres in Mattersburg (Sonntag, 14:30 Uhr) spricht unser aktueller Kapitän Florian Klein über die kommenden Aufgaben, Erwartungen im Pappel-Stadion, Selbstvertrauen, Ligamodus und körperliche Fitness. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge peilt die Austria gegen die Burgenländer den nächsten vollen Erfolg an.

© amaspics.at Klein: "Den Kampf in Mattersburg müssen wir annehmen“
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Nach einem Freistoß traf Klein zum 2:0. © amaspics.at

Nach dem 2:1 bei der Admira und dem 2:0 gegen St. Pölten hofft Klein, dass Austria Wien die Serie gegen Mattersburg ausbauen kann. „Die drei Punkte wären enorm wichtig für uns und würden uns auch zusätzliches Selbstvertrauen geben. Mit drei Siegen in Folge könnten wir dann mit breiter Brust ins Derby gehen“, sagt der Routinier.

In der Mannschaft war man sich schon vor den letzten vier Runden 2018 einig, dass diese Phase ganz entscheidend sein würde. Entsprechend fokussiert gehen die Veilchen nun auch das Auswärtsspiel am Sonntag an: „Man hat in dieser Saison schon oft gesehen, dass in einem Spiel alles passieren kann. Mattersburg braucht Punkte, um unten wegzukommen und wir brauchen sie, um oben dranzubleiben.“

Die Burgenländer sind fünf Runden (0-3-2/seit dem Heim-2:0 gegen SKN St. Pölten am 21.10.) ohne vollen Erfolg. „Wir unterschätzen niemanden. In Mattersburg weiß man, dass es kampfbetont wird, den Kampf müssen wir annehmen“, betont Klein.

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Wir sind nur sechs Punkte hinter dem Zweiten, daher muss es auch unser Ziel und unsere Motivation sein, diesen Abstand zu verringern. Florian Klein

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Austria liegt als Fünfter nur zwei Punkte hinter dem Dritten St. Pölten, aber auch nur zwei vor Sturm Graz und TSV Hartberg. Klein sieht die Lage so: „Zu Saisonbeginn wollte noch niemand so richtig auf die Tabelle schauen. Mit dem neuen Modus ist es jetzt so, dass der ominöse Strich immer präsenter wird. Es bringt aber nichts, dass wir nur darauf schauen, wer hinter uns liegt. Wir sind nur sechs Punkte hinter dem Zweiten, daher muss es auch unser Ziel und unsere Motivation sein, diesen Abstand zu verringern“, sagt Klein.

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Klein und Co. schreiben in Schulen fleißig Autogramme. © Bildagentur Zolles KG

Noch sechs Spiele bis zum Cut

Nach der 22. Runde wird die Zwölferliga in eine Meister- und eine Quali-Gruppe geteilt. Vier Partien des Grunddurchgangs werden noch nach der Winterpause gespielt, das letzte vor dem Cut am 16. März: „Bis dahin sind ja noch genügend Spiele zu bestreiten“, blickt der Oberösterreicher in die Zukunft.

Klein ist für den immer spannender werdenden Kampf um die restlichen fünf Startplätze mental und körperlich gerüstet. Er und unser Torhüter Patrick Pentz haben als einzige im Kader bisher in den 16 Liga-Spielen keine Minute gefehlt.

Ich bin froh, dass es funktioniert hat. Florian Klein

Über Fitness, Körper und Alter: „Mache viel präventiv“

Was ist Kleins Fitness-Geheimnis? Er hat während seiner langen Karriere darauf geachtet, dass es seinem Körper gut geht. „Ich mache viel präventiv, meine Übungen vor den Trainings und nütze jede Einheit im Kraftraum. Es gehört jedoch auch eine Portion Glück dazu, weil man Blessuren nicht vermeiden kann“, sagt Klein, der mit einer Ausnahme (Mittelfußbruch im Herbst 2017) von schweren Verletzungen verschont blieb.

Und er ist als Verteidiger immer wieder für ein Tor gut. In 252 Liga-Partien in Österreich traf er bisher 17-mal (24 Assists), davon für die Austria in 142 Spielen zehnmal (9 Assists). Gegen St. Pölten schoss er das wichtige 2:0. Davor hatte er gegen St. Pölten (10.3.2018 im Happel-Stadion) sogar doppelt gescort.

Am vorigen Sonntag stand er dort, wo er normal nie steht – im 16er und am langen Pfosten. Auf Anweisung von Co-Trainer Roman Stary, der mit Max Senft für Varianten bei Offensiv-Standards zuständig ist. „Ich bin froh, dass es funktioniert hat“, freute sich „Flo“ über seinen zehnten violetten Liga-Treffer.

Standards und Weitschüsse - aus der Distanz hatte Uros Matic gegen St Pölten zum 1:0 getroffen – können in einem Match den Unterschied ausmachen. „Das Trainerteam hat schon immer viel Aufmerksamkeit auf Standards gelegt. So haben wir schon einige Tore in letzter Zeit erzielt wie bei der Admira. Sie werden immer wichtiger“, sagt Klein.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 17 45
2. LASK 17 31
3. SKN St. Pölten 17 29
4. RZ Pellets WAC 17 26
5. FK Austria Wien 17 24
6. SK Puntigamer Sturm Graz 17 23
7. TSV Prolactal Hartberg 17 23
8. SK Rapid Wien 17 20
9. SV Mattersburg 17 19
10. FC Wacker Innsbruck 17 16
11. CASHPOINT SCR Altach 17 11
12. FC Flyeralarm Admira 17 11
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