Bundesliga 30.11.2018, 14:09 Uhr
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VORSCHAU AUF ST. PÖLTEN MIT LETSCH UND PENTZ

Austria Wien empfängt im vorletzten Heimspiel des Jahres 2018 den SKN St. Pölten (Samstag, 17:00 Uhr) in der Generali-Arena. „Ein Schlüssel zum Sieg ist die Geschwindigkeit. Wir brauchen extrem viele Sprints in die Tiefe, da sind alle Spieler gefordert, auch die Außenverteidiger und Mittelfeldspieler. So wollen wir sie knacken“, betont Cheftrainer Thomas Letsch.

© Bildagentur Zolles KG Vorschau auf St. Pölten mit Letsch und Pentz
Ich probiere, an meine Leistungsgrenze zu gehen, Konstanz in mein Spiel zu bringen und der Mannschaft damit einige Punkte zu retten. Patrick Pentz

Der violette Matchplan sieht auch vor, St. Pölten zusätzlich mit Gegenpressing unter Druck zu setzen. „In der Südstadt haben wir letzte Woche außerdem gezeigt, dass auch unsere Standard-Situationen eine Waffe sind“, sagt Letsch.

Patrick Pentz, in dieser Saison die unumstrittene Nummer eins im Tor der Austria, blickt dem Samstag zuversichtlich entgegen: „Wir wollen in jedem Spiel drei Punkte machen. Wir müssen unsere Leistung jetzt zu hundert Prozent abrufen – das ist alles was zählt. Ich probiere, an meine Leistungsgrenze zu gehen, Konstanz in mein Spiel zu bringen und der Mannschaft damit einige Punkte zu retten.“

Wir müssen im Spiel von hinten raus deutlich weniger Fehler machen und vorne noch zielstrebiger agieren. Thomas Letsch

Austria-Trainer Thomas Letsch ortet bei seinem Team im Vergleich zum 2:1-Sieg in der Südstadt noch deutliches Verbesserungspotenzial: „Wir müssen im Spiel von hinten raus deutlich weniger Fehler machen und vorne noch zielstrebiger agieren. St. Pölten ist ein direkter Konkurrent um einen Platz im oberen Play-off, sie spielen sehr stabil, verteidigen gut. Seit dem Trainerwechsel haben sie ihre Grundformation etwas umgestellt – wir sind auf alles vorbereitet.“

Das Fenster zum Mannschaftstraining FK Austria Wien/Köhler

Konkurrenzsituation wird größer

Die Personalsituation bei der Austria wird immer besser. Es fehlen nur noch Alex Grünwald (Riss der Gelenklippe in der Schulter) und Petar Gluhakovic (Kreuzbandriss). Christoph Martschinko steht mittlerweile voll im Mannschaftstraining, ist aber für das Spiel am Samstag noch kein Thema.

Michael Madl (hier geht es zur großen Comeback-Story), der beim 2:1-Sieg gegen die Admira mit einem Kurzeinsatz sein Comeback gab, wird voraussichtlich erstmals seit seiner Verletzung, nach zwei Monaten wieder in der Startelf stehen. „Michi Madl ist unser Abwehrchef. Bei seiner Einwechslung gegen die Admira hat er sofort das Heft in die Hand genommen. So ein routinierter Spieler hilft jeder Mannschaft“, schildert Thomas Letsch.

Alon Turgeman machte in dieser Trainingswoche einen weiteren wichtigen Schritt auf seinem Weg zurück, ist aber noch nicht bei hundert Prozent Matchfitness.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 31 49
2. LASK 31 37
3. RZ Pellets WAC 31 28
4. FK Austria Wien 31 27
5. SK Puntigamer Sturm Graz 31 24
6. spusu SKN St. Pölten 31 21
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Rapid Wien 31 32
2. SV Mattersburg 31 28
3. CASHPOINT SCR Altach 31 25
4. FC Flyeralarm Admira 31 22
5. TSV Prolactal Hartberg 31 19
6. FC Wacker Innsbruck 31 17
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