Tradition 08.11.2018, 16:30 Uhr
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80 JAHRE DANACH…

Die Mannschaft und das Betreuerteam der Austria haben am Donnerstag anlässlich des Gedenkjahres 2018 das Mahnmal für die österreichischen jüdischen Opfer der Schoah in Wien besucht. Vor 80 Jahren brach der gesamte, achtköpfige jüdische Vorstand der Austria in der Folge des „Anschlusses“ von einen Tag auf den anderen weg.

© Bildagentur Zolles KG 80 Jahre danach…
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Das Jahr 1938 – es steht einerseits für den gezielten und systematischen Anfang vom Ende sehr vieler menschlicher Schicksale.

Und andererseits hätte es beinahe auch das Ende der Austria bedeutet, deren achtköpfiger Vorstand bis zum „Anschluss“ zur Gänze aus Menschen jüdischen Glaubens bestanden hatte, ehe diese damit einhergehend vertrieben, inhaftiert oder ermordet wurden. Selbiges Schicksal traf auch zahlreiche Anhänger der Violetten.

Am Donnerstag besuchten die Austria-Mannschaft sowie das Betreuerteam geschlossen das Mahnmal am Judenplatz in Wien, um einerseits die Geschichte und damit verbundenes Bewusstsein weiter am Leben zu erhalten und gleichzeitig die eigenen Wurzeln und andererseits der eigenen Historie Rechnung zu tragen.

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Umso wichtiger ist es, sich diesen Teil der Geschichte in Erinnerung zu rufen. Markus Kraetschmer

AG-Vorstand Markus Kraetschmer: „Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung und Vorbildwirkung als Fußballklub bewusst und wollen an diesen Teil der österreichischen Geschichte erinnern. Das ist jetzt 80 Jahre her, Zeitzeugen gibt es nicht mehr viele - umso wichtiger ist es, sich diesen Teil der Geschichte in Erinnerung zu rufen. Wir treten als Austria Wien sehr entschieden gegen jegliche Form von Rassismus, Diskriminierung oder Homophobie auf. Die jüdische Geschichte ist ein wichtiger Teil der Austria. Deshalb ist es uns als Klub besonders wichtig, dass unsere Spieler auch wissen und verstehen, was diese Geschichte für uns bedeutet und sie sich einige Minuten Zeit nehmen, um dem zu gedenken.“

Kapitän Alex Grünwald: „Das waren bewegende Momente. Ich glaube, als Austrianer sollte man die Geschichte des Klubs kennen. Das ist vor allem auch für neue Spieler wichtig. Ich finde es gut, mehr über die Hintergründe der damaligen Zeit zu erfahren.“

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Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 18 48
2. LASK 18 34
3. spusu SKN St. Pölten 18 29
4. RZ Pellets WAC 18 27
5. FK Austria Wien 18 27
6. SK Puntigamer Sturm Graz 18 26
7. TSV Prolactal Hartberg 18 23
8. SK Rapid Wien 18 20
9. SV Mattersburg 18 19
10. FC Wacker Innsbruck 18 17
11. CASHPOINT SCR Altach 18 14
12. FC Flyeralarm Admira 18 11
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