Profimannschaft 23.08.2018, 10:20 Uhr
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ZUVERSICHTLICHER MADL: „SELBSTBEWUSST NACH ST. PÖLTEN“

Mit Optimismus sieht Michael Madl dem Gastspiel von Austria Wien in der fünften Bundesliga-Runde gegen den SKN St. Pölten (Samstag, 17:00 Uhr) entgegen. Er spricht über das „Team der Stunde“, dessen Trainer, unsere Fans, das 4:0 über die Admira, sowie über Fehler in der Abwehr und die aktuelle Tabellensituation.

© Bildagentur Zolles KG Zuversichtlicher Madl: „Selbstbewusst nach St. Pölten“

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Wir haben viel Qualität im Kader und glauben an das, was wir uns jeden Tag im Training erarbeiten. Michael Madl

"Fahren mit breiter Brust nach St. Pölten"

Mit einem weiteren Sieg könnten die Veilchen bis auf einen Zähler an den ungeschlagenen Tabellenzweiten herankommen. Die Motivation ist groß. „Wir haben Selbstvertrauen und glauben an das, was wir uns jeden Tag im Training erarbeiten. Wir haben Qualität im Kader, von dem her fahren wir mit breiter Brust nach St. Pölten“, sagt Madl.

Auch im Wissen, dass wir seit 300 Minuten in der Fremde kein Tor (zuletzt Dominik Prokop beim 1:2 am 15.5. in Wolfsberg) erzielt haben und seit 7.4.2018 (2:0 bei Sturm Graz) auf einen Auswärtssieg (0-0-5) warten. Doch jede Serie geht einmal zu Ende. Dass sich der Gegner im Hoch befindet, ist ebenfalls Fakt.

Die „Wölfe“ sind derzeit sehr gut drauf, seit sieben Liga-Spielen ohne Niederlage (6-1-0), haben zuletzt daheim dreimal gewonnen. „Aber wir sind auch ganz gut in Schuss“, erklärt der Abwehrchef, der eingesteht, noch kein ganzes Saisonspiel des SKN gesehen, nur die „Höhepunkte“ im TV verfolgt zu haben.

Das Fenster zum Mannschaftstraining FK Austria Wien/Köhler

„Kühbauer ein Faktor des SKN-Höhenflugs“

Dennoch weiß er, dass ein Faktor des Höhenflugs Didi Kühbauer ist. Er sei ein Riesenmotivator. Seine Elf wirke so, als wäre sie eine richtig gute Einheit, in der jeder für den anderen rackere. „Das zeichnet SKN im Moment aus. So einen Lauf hat man hin und wieder“, meint Madl. Es könne ein interessantes Match werden.

Madl hat nach seiner Rückkehr zu den Violetten im Winter 2017/18 zweimal gegen die Niederösterreicher gespielt. Beim 4:0 im Happel-Stadion (10.3.2018) das 3:0 erzielt und auswärts 0:2 (20.5.2018) verloren. „Das war in der vorletzten Runde, da war die Luft bei uns draußen“ erinnert er sich.

Nun will sich Austria dafür am selben Ort rehabilitieren. Was gestern war, zählt heute nicht mehr, das nächste Match ist stets wichtig. „Man muss sich immer neu auf den Gegner einstellen. Es sieht so aus, dass die NV-Arena zu einer kleinen Festung geworden ist. Sie muss einmal eingenommen werden“, sagt der Routinier den Hausherren den Kampf an.

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Trotzdem haben wir gegen die Admira zu einfache Fehler gemacht. Michael Madl selbstkritisch

Zu null spielen ist für Verteidiger wie Tore für Stürmer

Gegen die Admiraner, gegen die Trainer Thomas Letsch erstmals in der Startelf drei Stürmer aufbot, habe man es über weite Strecken wirklich gut gemacht, verdient die drei Punkte geholt, resümiert Madl. Dazu Selbstvertrauen getankt. Zu null zu spielen ist für einen Verteidiger genauso wichtig wie Tore schießen für einen Stürmer.

 „Ja, das kann man schon so umlegen. Trotzdem wissen wir, dass wir gegen die Südstädter vor der Pause ein paar zu einfache Fehler gemacht haben, die Admira Chancen eröffneten, mit denen sie vielleicht bei 0:2 noch einmal ins Spiel zurückgefunden hätten. Das müssen wir abstellen“, übt der Steirer Selbstkritik.

Die Tabelle, die uns als Sechsten mit einem Punkt Rückstand auf den drittplatzierten WAC ausweist, ist eine Momentaufnahme. Es sei ein bisschen zu früh, um auf sie zu schauen, meint Madl über den „nicht optimalen Start durch die Niederlagen in Wolfsberg und Salzburg“. Daher wäre es sehr wichtig gewesen, wieder angeschrieben zu haben.

Jetzt haben wir einmal St. Pölten im Fokus und danach im dritten Heimspiel am 1.9. (17:00 Uhr) SV Mattersburg zu Gast. „Da gilt es weiter zu punkten. Dann ist die Tabelle aussagekräftig“, glaubt Madl, der vor der folgenden ersten Länderspielpause in der Liga-Herbstsaison natürlich mit weiteren Zählern rechnet.

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„Vor Ligapause punkten – denken an nichts anderes“

Er sei kein Hellseher, beteuert der Verteidiger, was er aber sicher sagen könne, ist: „Dass wir in jedes Match gehen, um drei Punkte zu holen. Das kurzfristige Ziel ist es, sechs Zähler zu machen. An nichts anderes denken wir jetzt.“

Nach dem Heimspiel gegen Wacker Innsbruck (13.155) kamen auch gegen die Südstädter (10.055/Höchstwert der vierten Runde) über 10.000 Besucher in die Generali-Arena. Der „Zwölfte Mann“ steht hinter den Veilchen. „Ein Danke an unsere Fans, die uns unterstützt haben“, verneigt sich Madl vor allen, die den Weg nach Favoriten fanden.

Diese Unterstützung sei sehr wichtig, darüber brauche man nicht zu diskutieren. „Die Stimmung war echt hervorragend, die Fans haben uns nach vorn gepeitscht. Bei der Hitze war es nicht einfach für uns Spieler, aber durch den Jubel holen wir noch ein paar Prozent mehr aus uns raus“, schildert „Mike“. So kann’s auf dem Rasen und unseren Tribünen weitergehen! Forza Viola!

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 10 28
2. LASK 10 23
3. RZ Pellets WAC 10 22
4. SK Rapid Wien 10 20
5. SK Puntigamer Sturm Graz 10 16
6. TSV Prolactal Hartberg 10 12
7. FK Austria Wien 10 11
8. SV Mattersburg 10 10
9. WSG Swarovski Tirol 10 9
10. CASHPOINT SCR Altach 10 7
11. spusu SKN St. Pölten 10 6
12. FC Flyeralarm Admira 10 5
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